Die Wrestling-Welt trauert um eine ihrer prägendsten Figuren: Ted Turner, der einflussreiche Medienmogul und Gründer von CNN, ist im Alter von 87 Jahren nach langer Demenzerkrankung verstorben. Turner hinterlässt ein immenses Erbe, das weit über das Wrestling hinausreicht.
Turner revolutionierte das Wrestling
Mit seiner Vision und seinem finanziellen Rückhalt schuf Turner die WCW (World Championship Wrestling), die in den 1990er-Jahren zur ernsthaften Konkurrenz für die WWE (damals WWF) wurde. Er lockte Stars wie Hulk Hogan, Randy Savage und Kevin Nash zu seiner Liga und gewann die legendären Monday Night Wars zeitweise. Obwohl die WCW 2001 unterging, bleibt Turner als Branchenpatron unvergessen.
Trauer um einen Visionär
WCW-Ikone Ric Flair würdigte Turner mit emotionalen Worten: „Ruhe in Frieden, mein Freund – und vielen Dank für all die denkwürdigen persönlichen Momente.“ Auch Ex-WCW-Boss Eric Bischoff betonte Turners bahnbrechende unternehmerische Vision: „Er hat mein Leben verändert.“ Die heutige AEW, die auf Turners Sendern läuft, widmete ihm eine Show.
Ein Leben voller Erfolge
Turner erbte 1963 ein Plakatunternehmen und baute es zum Medienimperium CNN aus. Er besaß Sportteams in Atlanta, gewann 1977 den America‘s Cup und gründete die Goodwill Games. Politisch engagierte er sich für Abrüstung und Umweltschutz, spendete Milliarden an die UN und war Miterfinder der Zeichentrickserie „Captain Planet“. Sein Vermächtnis umfasst auch eine Bisonfleisch-Restaurantkette.
Die Wrestling-Gemeinde verneigt sich vor einem Mann, der die Branche nachhaltig prägte und ihr zu weltweiter Beachtung verhalf.



