Bitterfelder Pietà: Eine Holzplastik erzählt die doppelte Ostergeschichte von Verzweiflung und Hoffnung
Bitterfelder Pietà: Holzplastik zeigt Ostergeschichte

Eine doppelte Geschichte in der Kirche: Aus Verzweiflung erwächst Hoffnung

In der katholischen Kirche von Bitterfeld steht eine bewegende Holzplastik, die das zentrale Ostergeschehen auf einzigartige Weise verkörpert. Die Figur zeigt mehr als nur Trauer – sie erzählt eine Geschichte von Verzweiflung und der daraus keimenden Hoffnung. Doch dieses Kunstwerk hat nicht immer an diesem Ort gestanden und verfügt über faszinierende Pendants an den Kirchenwänden.

Die Pietà: Ein Bild des Schmerzes und des Trostes

Die Plastik mit einer Höhe von 1,20 Metern stellt die trauernde Maria dar, die den leblosen Körper ihres Sohnes Jesus auf dem Schoß hält. Pfarrer Andreas Ginzel weist dabei besonders auf die detailreich ausgearbeiteten Wundmale hin, die von der Kreuzigung zeugen. Etwas Schmerzvolleres als dieser Anblick ist kaum vorstellbar: Eine verzweifelte Mutter, die ihr totes Kind in den Armen hält.

Besucher der katholischen Kirche in Bitterfeld können diesem ergreifenden Bild kaum entkommen. Rechts neben dem Altarraum positioniert, dominiert die Holzfigur den Raum und zieht die Blicke der Gläubigen magisch an. Die Plastik verkörpert nicht nur den Tod Jesu, sondern auch die gesamte Ostererzählung von Leid, Tod und schließlich Auferstehung.

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Eine bewegte Geschichte und ihre Wandbegleiter

Interessant ist, dass diese Pietà nicht immer an ihrem heutigen Standort in der Kirche zu finden war. Die Figur hat eine eigene Geschichte durchlaufen, bevor sie ihren festen Platz neben dem Altar fand. Noch spannender sind jedoch die Pendants, die sich an den Wänden der Kirche befinden.

Diese Wanddarstellungen korrespondieren mit der freistehenden Plastik und schaffen so einen dialogischen Raum innerhalb des Gotteshauses. Gemeinsam erzählen sie die doppelte Geschichte von Ostern: Einerseits die unermessliche Trauer über den Tod des Gottessohnes, andererseits die daraus erwachsende Hoffnung auf Auferstehung und neues Leben.

Die Holzplastik in Bitterfeld ist somit mehr als nur ein Kunstwerk – sie ist ein Glaubenszeugnis, das Besucher zum Innehalten und Nachdenken einlädt. In ihrer Darstellung von Schmerz und Trost, von Verlust und Hoffnung spiegelt sie die menschlichen Grunderfahrungen wider, die besonders in der Osterzeit thematisiert werden.

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