Euro Hockey League: Deutsche Klubs Krefeld und Hamburg im Viertelfinale ausgeschieden
Krefeld und Hamburg in Euro Hockey League ausgeschieden

Euro Hockey League: Deutsche Hoffnungen im Viertelfinale zerschlagen

Für die deutschen Vertreter in der Euro Hockey League ist die Saison nach dem Viertelfinale beendet. Sowohl der deutsche Meister Crefelder HTC als auch der Hamburger Polo Club mussten sich in der Runde der letzten acht geschlagen geben und verpassten damit den Einzug ins Halbfinale des prestigeträchtigen europäischen Vereinswettbewerbs.

Dramatisches Duell in den Niederlanden

Das Finalturnier fand im niederländischen ’s-Hertogenbosch statt, wo die Krefelder um Weltmeister Niklas Wellen auf die SV Kampong aus Utrecht trafen. Nach einer packenden regulären Spielzeit stand es 4:4 (2:1), was die Entscheidung ins Shootout verschob. In diesem unterlagen die Deutschen mit 4:5. Besonders bitter für Krefeld: Niklas Wellen vergab beide seiner Versuche im entscheidenden Shootout, ebenso wie Teamkollege Lucas Bachmann.

Die Partie hatte spannend begonnen, als Ex-Nationalspieler Wellen in der 21. Minute und Max Krueger in der 28. Minute die Krefelder in Führung brachten. Doch die Niederländer drehten das Spiel durch Tore von Sander de Wijn (30.), Olympiasieger Duco Telgenkamp (33./50.) und Finn van Bijnen (37.). Erst späte Treffer von Pfandt Masi (57.) und Phillip Jansen (58.) retteten Krefeld noch in die Verlängerung und schließlich ins Shootout.

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Hamburger chancenlos gegen Amsterdam

Parallel dazu zeigte der Hamburger Polo Club gegen AH&BC Amsterdam wenig Gegenwehr und verlor deutlich mit 1:4 (0:1). Einzig Kane Russell gelang in der 45. Minute der Anschlusstreffer zum zwischenzeitlichen 1:2, was jedoch nicht ausreichte, um die Niederlage abzuwenden.

Besonders ironisch: Wären beide deutschen Klubs siegreich gewesen, hätten sie im Halbfinale direkt aufeinandertreffen müssen. So bleibt nur die Enttäuschung über das verpasste Halbfinale und das Aus im europäischen Spitzensport.

Die Euro Hockey League geht damit für deutsche Vereine vorzeitig zu Ende, während die niederländischen Teams Kampong Utrecht und Amsterdam weiterhin um den Titel kämpfen. Für Krefeld und Hamburg beginnt nun die Analyse der Niederlagen und die Vorbereitung auf die nächste Saison.

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