Einsamer Neuanfang in der Fremde: Ein 87-jähriger Lehrer erzählt seine Geschichte
Martin G., ein pensionierter Lehrer aus der Uckermark, steht vor einer unerwarteten Herausforderung in seinem Leben. Gemeinsam mit seiner Frau hatte er den Entschluss gefasst, das Eigenheim auf dem Land zu verkaufen und in eine Genossenschaftswohnung in Prenzlau zu ziehen. „Wenn's nicht mehr geht mit Haus und Grundstück, dann verkaufen wir alles und ziehen nach Prenzlau“, hatten sie sich geschworen. Doch kurz vor dem Umzug erkrankte seine Frau plötzlich schwer und musste in ein Pflegeheim zur Vollzeitbetreuung einziehen.
Allein in einer neuen Stadt: Die Suche nach Anschluss
Der 87-Jährige nahm den Umzug allein nach Prenzlau an, wo er dank seines Vermieters eine kleinere Wohnung erhielt. Doch das Anwachsen in der neuen Heimat gestaltet sich bis heute schwer. Martin G. vermutet, dass es Frauen schneller gelingt, in der Fremde Anschluss zu finden als Männer: „Männer tun sich da schwerer. Das sehe ich immer wieder in meinem Umfeld.“ Zwar wird er noch regelmäßig von seinen alten Jagdkollegen zur Pirsch abgeholt und erhält bei ihnen oft ein Mittagessen, aber die meiste Zeit verbringt er allein.
Der neue Alltag: Zwischen Besuchen und Einsamkeit
An den Wochenenden fährt der ehemalige Pädagoge, der einst in Templin ausgebildet wurde, noch selbst mit dem Pkw zu seiner geliebten Frau in die Landresidenz. „Viel können wir zwar nicht unternehmen, meist läuft es aufs gemeinsame Fernsehen hinaus, wir lieben beide Sportsendungen, aber das macht uns glücklich“, schildert er. Doch vor dem Rest der Woche und der Einsamkeit graut ihm sehr. Es fehlt ihm Gesellschaft, und er vermisst die selbst gekochten Mahlzeiten seiner Frau, die in ihrer 65-jährigen Ehe stets für den Haushalt zuständig war.
Die Suche nach Hilfe: Eine Haushaltshilfe als Lösung
Aus diesem Dilemma heraus ist der Entschluss gereift, sich nach einer Haushaltshilfe umzusehen, die sich nicht nur aufs Putzen, sondern auch auf die Zubereitung von Mahlzeiten wie Kassler, Gulasch und Bouletten versteht. Martin G. hofft, dass seine Odyssee dann bald ein Ende findet. Interessenten können sich per Mail in der Redaktion melden, um den Kontakt herzustellen.



