Mit einem großen Fest hat die Hallesche Jugendwerkstatt am Freitag ihr neues Pionierhaus in der Liebenauer Straße offiziell eröffnet. Rund zehn Millionen Euro wurden in das Gebäude investiert, das Kindern und Jugendlichen vom Säuglingsalter bis zur Jugendzeit eine besondere Umgebung bietet.
Ein Haus für alle Altersgruppen
Seit gut einem Monat leben und lernen die ersten Kinder und Jugendlichen in dem neuen Haus. Auf einem weitläufigen Hof und unter einem Dach vereint das Pionierhaus einen Hort, eine intensiv betreute Wohngruppe und eine Kinderschutzstelle. Die verschiedenen Bereiche sind so konzipiert, dass sie sich gegenseitig ergänzen und den jungen Bewohnern eine umfassende Betreuung bieten.
Feierliche Eröffnung mit Graffiti-Aktion
Die Einweihung wurde gebührend gefeiert. Ein besonderes Highlight war eine Graffiti-Aktion, bei der die Kinder und Jugendlichen gemeinsam mit Künstlern die Fassade des Hauses gestalteten. Dieses Kunstwerk soll die Gemeinschaft und den Neuanfang symbolisieren.
Die Hallesche Jugendwerkstatt betont, dass das Pionierhaus ein Leuchtturmprojekt sei. Es biete nicht nur Platz für Betreuung und Schutz, sondern auch für Freizeitaktivitäten und pädagogische Angebote. Die Investition von zehn Millionen Euro unterstreiche die Bedeutung der Kinder- und Jugendhilfe in der Region.
Ein Ort der Geborgenheit und Entwicklung
Das Pionierhaus verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz. Neben der Grundversorgung stehen die Förderung der sozialen Kompetenzen und die individuelle Entwicklung jedes Kindes im Mittelpunkt. Die intensiv betreute Wohngruppe bietet Jugendlichen ein Zuhause, die besondere Unterstützung benötigen. Die Kinderschutzstelle wiederum ist eine erste Anlaufstelle für Kinder in akuten Notlagen.
Die Eröffnung des Hauses ist ein wichtiger Schritt für die hallesche Jugendhilfe. Die Stadt Halle und die Jugendwerkstatt hoffen, dass das Pionierhaus als Vorbild für weitere Projekte in der Region dient.



