Emotionale Wiedervereinigung nach dramatischer Rettungsmission
Ein filmreifes Happy End nach einer wahren Odyssee hat sich am Freitagabend am Flughafen Düsseldorf abgespielt. Verona Pooth (57) konnte ihren 14-jährigen Sohn Rocco endlich wieder in die Arme schließen, nachdem dieser im Kriegschaos von Dubai festsaß und das Land nicht verlassen konnte. Die Unternehmerin und Moderatorin hatte seit Tagen um ihren Sohn gebangt, der sich in der Millionenmetropole aufhielt, die seit Ausbruch des Kriegs im Iran mit Raketen beschossen wird.
Vaters gefährliche Rettungsmission
Franjo Pooth (56) startete eine lebensgefährliche Mission, um seinen Sohn aus der Kriegszone zu holen. Der Unternehmer reiste quer durch den Nahen Osten und überwand zahlreiche Hindernisse, die durch das Flugchaos rund um Dubai entstanden waren. Seine Route führte ihn über Istanbul und Kairo nach Riad in Saudi-Arabien, von wo aus er mit dem Auto zur Grenze der Vereinigten Arabischen Emirate fuhr.
Insgesamt war Franjo Pooth über 36 Stunden unterwegs, wobei allein die etwa 1000 Kilometer lange Autofahrt in den Stadtteil Al Barari mehr als zehn Stunden dauerte. Ein gepanzerter Wagen brachte ihn schließlich sicher nach Dubai, wo er seinen Sohn und dessen Begleitung antraf. „Endlich bin ich bei meinem Kleinen und Louisa. Was für eine Odyssee. Müde bin ich, aber happy. Es ist alles gut“, erklärte ein erschöpfter aber glücklicher Franjo Pooth nach seiner Ankunft in Dubai.
Familie komplett wieder vereint
Am Freitagabend landete Rocco schließlich gemeinsam mit seinem Vater, Bruder San Diego (22) und dessen Freundin Louisa (23) in Düsseldorf. Sie kamen mit der letzten Maschine aus Istanbul in der nordrhein-westfälischen Hauptstadt an und beendeten damit eine Woche des Bangens für die gesamte Familie.
Die Familie Pooth hatte Dubai erst vor Kurzem zu ihrer neuen Heimat erklärt, musste diese Entscheidung jedoch angesichts der eskalierenden Kriegssituation bereuen. Zunächst waren Verona und Franjo Pooth noch beruhigt, da Rocco nicht allein in Dubai war. Louisa, die Freundin seines Bruders, sowie die Eltern seines besten Freundes passten auf ihn auf, und die Lage vor Ort schien zu Beginn des Konflikts noch entspannt.
Doch die Situation änderte sich schlagartig, und das Paar handelte sofort. Franjo Pooth riskierte sein Leben, um zu seinem Sohn zu gelangen und ihn in Sicherheit zu bringen. Die emotionale Wiedervereinigung am Flughafen Düsseldorf markiert nun das Ende dieser dramatischen Familienodyssee und den Beginn einer hoffentlich friedlicheren Zeit für die Pooths in Deutschland.



