Apfelbäume in Waldersee: Anwohner zwischen Blütenzauber und Fruchtärger
Apfelbäume in Waldersee: Blütenzauber und Fruchtärger

Jetzt zur Blütezeit sind die Apfelbäume in der Kreisstraße in Waldersee für die Anlieger noch eine Augenweide. Doch spätestens ab dem Sommer, wenn die Bäume Früchte tragen und die ersten Äpfel auf der Fahrbahn, in den Gräben und auf dem Fuß- und Radweg landen, schlägt die Freude in Ärger um. Die herunterfallenden Früchte zersetzen sich zu einer rutschigen „Apfelpampe“, die Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer gleichermaßen gefährdet. Anwohner berichten von Gestank, Schmutz und einer erhöhten Unfallgefahr.

Jahrelanger Unmut über die Apfelbäume

Seit Jahren beschweren sich die Anlieger über die Bäume, die entlang der Kreisstraße gepflanzt wurden. Die Standortbedingungen setzen dem Bestand zusätzlich zu: Trockenheit und Nährstoffmangel schwächen die Bäume, sodass sie weniger Früchte tragen, aber dennoch für Probleme sorgen. Die Gemeinde hat bisher keine Lösung gefunden, die sowohl den Erhalt der Bäume als auch die Sicherheit der Anwohner gewährleistet.

Hoffnung auf Abhilfe

Die Walderseer hoffen nun auf ein Konzept, das regelmäßige Ernten oder das Abdecken der Bäume mit Netzen vorsieht, um die Früchte rechtzeitig zu entfernen. Einige fordern sogar die Fällung der Bäume, während andere die ökologische Bedeutung betonen. Die Diskussion bleibt kontrovers, doch der Leidensdruck der Anwohner ist hoch.

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