Kostenexplosion beim Zukunftszentrum Halle: Aufschlag auf 200 Millionen Euro
Kostenexplosion: Zukunftszentrum Halle wird deutlich teurer

Kostenexplosion beim Zukunftszentrum Halle: Deutlicher Aufschlag auf ursprüngliche Planung

Die Nachricht überrascht wohl kaum jemanden, der mit öffentlichen Bauprojekten vertraut ist: Wenn der Bund baut, wird es regelmäßig teurer als ursprünglich kalkuliert. Dieses Muster bestätigt sich nun auch beim hochmodernen Zukunftszentrum in Halle, das nicht bei den anvisierten 200 Millionen Euro bleiben wird. Unser stellvertretender Chefredakteur Kai Gauselmann ist den konkreten Gründen für diesen saftigen finanziellen Aufschlag auf der Spur – die endgültigen Folgen dieser Kostensteigerung sind jedoch noch völlig unklar.

Standort Riebeckplatz: Zentrum der Veränderungen

Das Zukunftszentrum wird seinen Platz auf dem Riebeckplatz finden, einem zentralen Ort im Stadtbild von Halle. Rund um dieses Großprojekt tut sich bereits jetzt einiges: Die Stadtverwaltung hat eine Liste mit weiteren Projekten veröffentlicht, die sich in der Pipeline befinden. Bei einigen Vorhaben sind die Pläne bereits sehr konkret, während andere sich noch immer in einer frühen Findungsphase befinden. Dazu gehört auch das ehemalige Maritim-Hotel, das aller Voraussicht nach abgerissen werden soll. Der genaue Zeitpunkt für diesen Abriss steht allerdings noch nicht fest.

Verkehrsstreik und Demonstrationen: Unruhige Zeiten in Halle

Nicht nur auf dem Riebeckplatz wird es voll werden: Am Freitag und über das Wochenende lässt die Gewerkschaft Verdi im Tarifkonflikt mit den Arbeitgebern die Havag streiken. Die Busse und Bahnen des kommunalen Verkehrsbetriebs bleiben in den Depots stehen. Unser Kollege Frank Klemmer hat nachgefragt, was dieser Ausfall für Schüler bedeutet, die auf diese Verkehrsmittel angewiesen sind.

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Parallel dazu findet heute eine große Demonstration auf dem Marktplatz statt. Vereine und verschiedene Institutionen wollen damit Stadtverwaltung und Stadtrat unter Druck setzen, dringend benötigte Fördergelder freizugeben. Andernfalls droht einigen Organisationen die Insolvenz – ein Szenario, das niemand ernsthaft wollen kann.

Es sind also einmal mehr spannende und bewegte Zeiten in der Saalestadt, die von großen Bauprojekten, sozialen Auseinandersetzungen und zivilgesellschaftlichem Engagement geprägt sind.

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