Kult-Villa in Warnemünde: Eigentümer verspricht Fertigstellung bis Ende 2026
Kult-Villa Warnemünde: Fertigstellung bis Ende 2026 versprochen

Kultige DDR-Villa an der Ostsee: Eigentümer äußert sich zur Fertigstellung

In Rostock-Warnemünde sorgt das umstrittene Langzeit-Bauprojekt an der Schillerstraße 14 für neue Entwicklungen. Der Eigentümer der einstigen Kult-Villa, die in DDR-Zeiten als gastronomisches Spitzenhaus mit mehreren Küchen und einer Bar galt, hat nun konkrete Pläne zur Fertigstellung des Umbaus bekannt gegeben.

Fertigstellung bis Ende 2026 geplant

Jörg Peters, Geschäftsführer der Casada-Gruppe, teilte über die Wohnbau Rostock GmbH mit, dass die Bauarbeiten bereits begonnen haben und bis zum Ende des Jahres 2026 abgeschlossen werden sollen. „Wir haben mit den Bauarbeiten begonnen und werden diese bis zum Ende des Jahres 2026 abschließen“, so Peters in einer Stellungnahme. Als Gründe für die bisherigen Verzögerungen nannte er die Pandemie, die aktuelle Marktsituation und Probleme mit der Stadt Rostock.

Anwohner zeigen Unmut über Stillstand

Anwohner und Passanten in Warnemünde hatten zuvor ihren Frust über den scheinbaren Stillstand auf der Baustelle geäußert. Die Villa befindet sich in prominenter Lage in unmittelbarer Nähe zum Hotel Neptun und war lange Zeit ein Blickfang für Touristen und Einheimische. Peters räumte ein: „Auch wir hätten uns gewünscht, zeitnah nach Erwerb mit dem Bau zu beginnen. Leider mussten wir feststellen, dass die Baugenehmigung der Stadt Rostock nicht umsetzbar war.“

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Stadt Rostock widerspricht den Vorwürfen

Die Stadt Rostock reagierte prompt auf die Vorwürfe des Eigentümers. Auf Nachfrage widersprach die Hansestadt der Darstellung, dass eine frühere Genehmigung „nicht umsetzbar“ gewesen sei. „Die Behörde entscheidet nach Bauantrag, insoweit hat es der Antragsteller in der Hand und es ist seine Aufgabe, ein genehmigungsfähiges Projekt vorzulegen“, heißt es aus offiziellen Kreisen. Dieser Disput zwischen Eigentümer und Stadtverwaltung hat die Verzögerungen laut Peters um mehr als drei Jahre verlängert.

Revitalisierung mit 25 Eigentumswohnungen

Nach Angaben der Casada-Gruppe ist in der historischen Villa eine umfassende Revitalisierung geplant. Das Projekt sieht die Schaffung von 25 Eigentumswohnungen vor, wobei bereits 40 Prozent der Wohnungen verkauft sein sollen. Zusätzlich liegen Reservierungen für weitere 40 Prozent vor, was auf eine rege Nachfrage nach den Immobilien in dieser exklusiven Lage hindeutet.

Blick in die Zukunft

Die Anwohner und Touristen werden die Baustelle an der Schillerstraße 14 sicherlich weiterhin im Auge behalten. Nicht nur wegen der ehrgeizigen Ankündigung zur Fertigstellung der Bauarbeiten bis Ende 2026, sondern auch aufgrund der historischen Bedeutung und prominenten Lage der Villa. Das Projekt bleibt ein spannendes Kapitel in der Stadtentwicklung von Warnemünde, das sowohl Hoffnungen als auch Kontroversen weckt.

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