Landesamt für Vermessung und Geoinformation: Neues Domizil in Dessau für 7,6 Millionen Euro
Landesamt für Vermessung bezieht neues Domizil in Dessau

Landesamt für Vermessung und Geoinformation: Neues Zuhause in Dessau nach 7,6-Millionen-Euro-Umbau

Wo einst ein Getränkehandel und ein Asia-Imbiss beheimatet waren, residiert nun eine wichtige Landesbehörde. Das Landesamt für Vermessung und Geoinformation hat in der Kühnauer Straße in Dessau ein vollständig renoviertes Dienstgebäude bezogen. Die Investition von 7,6 Millionen Euro wurde von Finanzminister Michael Richter (CDU) und Verkehrsministerin Lydia Hüskens (FDP) am Freitag offiziell übergeben.

Von Supermarkt zu modernem Dienstsitz

Das Gebäude blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück. Ursprünglich als Supermarkt genutzt, beherbergte es später einen Getränkehandel und zwischenzeitlich sogar einen Asia-Imbiss. „Die Geruchsnote, wurde im Hinblick auf das Restaurant gescherzt, habe man glücklicherweise im Zuge der Sanierung beseitigen können“, hieß es bei der Übergabe. Heute präsentiert sich der Bau als moderner, funktionaler Dienstsitz für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landesamtes.

Moderne Arbeitsplätze für die Grenzwächter

Zu den ersten, die die neuen Räumlichkeiten bezogen haben, gehören Martin Kase und Ralf Lauterbach. Kase ist mit einem Tachymeter ausgestattet, einem präzisen Vermessungsinstrument, das typisch für die Arbeit des Amtes ist. Die Behörde, oft als „Wächter der Grenzen“ bezeichnet, ist für die genaue Vermessung und Dokumentation von Grundstücksgrenzen sowie für die Bereitstellung von Geodaten zuständig.

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Die Sanierung umfasste nicht nur kosmetische Maßnahmen, sondern auch umfangreiche technische und strukturelle Verbesserungen. Die Investition wird aus Sicht des Landes als gut angelegt bewertet, da sie langfristig effiziente Arbeitsbedingungen und eine zuverlässige Erfüllung der behördlichen Aufgaben sicherstellt.

Ein Amt der Gegensätze

Das Landesamt vereint in seiner Arbeit und nun auch in seinem neuen Domizil verschiedene Gegensätze. Während das Gebäude früher kommerziellen Zwecken diente, ist es heute ein öffentlicher Dienstsitz. Die Mitarbeiter arbeiten mit hochmodernen Geräten wie Tachymetern in einem historisch gewachsenen Umfeld. Diese Symbiose aus Tradition und Moderne unterstreicht die Bedeutung der behördlichen Arbeit für die Region.

Die Übergabe durch die beiden Minister unterstreicht die politische Bedeutung des Projekts. Es zeigt, dass Investitionen in die öffentliche Infrastruktur auch in kleineren Städten wie Dessau Priorität haben. Die modernisierten Räumlichkeiten sollen nicht nur die Arbeitsbedingungen verbessern, sondern auch die Attraktivität des Standorts für Fachkräfte erhöhen.

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