Tag der Städtebauförderung: Diese Projekte machen Dessau-Roßlau lebenswerter
Tag der Städtebauförderung: Projekte für Dessau-Roßlau

Dessau-Roßlau/MZ. – Die insgesamt zurückgelegte Strecke betrug lediglich etwa 800 Meter, dennoch benötigte die Kolonne aus über 30 interessierten Bürgern am Samstag, 9. Mai, dafür mehr als zwei Stunden. Und das aus gutem Grund. Denn am bundesweit stattfindenden Tag der Städtebauförderung hatten auch Dessau-Roßlauer die Möglichkeit, ihre Heimat und deren Entwicklung noch ein bisschen besser kennenzulernen.

Spaziergang statt Fahrradtour

Diesmal gab es statt der gewohnten Fahrradtour einen Spaziergang. Unter dem Motto „lebendige Orte, starke Gemeinschaften“ wurden acht geplante und ein spontaner Stopp eingelegt, „um einer interessierten Bürgerschaft zeigen zu können, was eigentlich mit den Städtebaufördermitteln passiert“, erklärte ein Organisator.

Projekte und Bürgerstimmen

Die Teilnehmer hatten die Gelegenheit, sich über verschiedene Vorhaben zu informieren, die mit Städtebaufördermitteln realisiert werden sollen. Dabei wurde auch kritisch nachgefragt. So zeigte sich etwa ein Anwohner skeptisch gegenüber der geplanten Umgestaltung eines Platzes: „Ich hoffe, dass die Mittel sinnvoll eingesetzt werden und nicht nur in Prestigeprojekte fließen.“

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Ein anderer Bürger begrüßte hingegen die Initiative: „Es ist gut, dass wir als Bürger frühzeitig eingebunden werden. So können wir mitentscheiden, wie unsere Stadt lebenswerter wird.“

Hintergrund: Städtebauförderung

Die Städtebauförderung ist ein Programm des Bundes, der Länder und der Gemeinden, um Städte und Gemeinden attraktiver zu gestalten. In Dessau-Roßlau fließen die Mittel unter anderem in die Sanierung von Grünanlagen, die Aufwertung von Plätzen und die Verbesserung der Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum.

Der Tag der Städtebauförderung fand in diesem Jahr zum wiederholten Male statt und bot Bürgern die Möglichkeit, sich direkt über laufende und geplante Projekte zu informieren. Die Resonanz war laut Veranstaltern positiv, auch wenn einige Teilnehmer kritische Anmerkungen hatten.

Insgesamt zeigte der Spaziergang, wie wichtig die Beteiligung der Bürger an der Stadtentwicklung ist. Denn nur wenn die Menschen vor Ort mitreden können, entstehen lebendige Orte und starke Gemeinschaften.

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