Betrug mit Flugreisen: Abofalle beim Online-Check-in
Betrug beim Online-Check-in: Abofalle entlarven

Die Vorfreude auf den Urlaub ist groß. Nur noch schnell den Online-Check-in erledigen, Sitzplätze reservieren oder den Fast-Track-Service buchen – doch genau hier lauert eine perfide Kostenfalle. Das Europäische Verbraucherzentrum schlägt Alarm: Immer mehr Reisende tappen in eine Abofalle, die von Kriminellen betrieben wird. Diese missbrauchen die Namen großer Fluggesellschaften, um ahnungslosen Urlaubern Geld aus der Tasche zu ziehen.

So funktioniert die Abzocke beim Online-Check-in

Die Masche ist raffiniert. Die Betrüger schalten gezielt Werbeanzeigen in Suchmaschinen wie Google. Wer nach Begriffen wie „Airline XY Online-Check-in“ sucht, stößt schnell auf eine täuschend echte Nachbildung der offiziellen Seite. Dort werden vermeintlich günstige Services wie Check-in, Platzreservierung oder Bordkarten angeboten. Viele Urlauber wissen nicht, dass diese Leistungen bei den Airlines in der Regel kostenlos sind. Statt eines schnellen Services erhalten sie jedoch eine saftige Rechnung. Die Abzocker verstecken zusätzliche Gebühren und schieben den Nutzern oft unbemerkt teure Abos unter. In einigen Fällen wird die bezahlte Leistung nicht einmal erbracht.

So schützen Sie sich vor der Betrugsmasche

Das Europäische Verbraucherzentrum rät zu großer Vorsicht und gibt konkrete Tipps: Buchen Sie Check-in, Sitzplätze oder Zusatzservices ausschließlich über die offizielle Website oder App der Airline oder des Flughafens. Meiden Sie Drittanbieter, die über Suchmaschinen-Anzeigen beworben werden. Achten Sie genau auf die Internetadresse und prüfen Sie das Impressum der Seite. Lassen Sie sich nicht von vermeintlichen Schnäppchen unter Druck setzen. Geben Sie Zahlungsdaten nur auf vertrauenswürdigen Seiten ein und vermeiden Sie unnötige Zusatzbuchungen bei unbekannten Anbietern. Bei Unsicherheit hilft ein Anruf bei der Airline oder dem Flughafen.

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Weitere Vorsichtsmaßnahmen für Ihre Reise

Neben dem Online-Check-in gibt es weitere Fallstricke: Achten Sie auch bei der Buchung von Flügen, Hotels oder Mietwagen auf seriöse Anbieter. Vergleichen Sie Preise und lesen Sie Bewertungen. Im Zweifel gilt: Direktbuchung beim Anbieter ist sicherer als über Drittplattformen. Sollten Sie Opfer eines Betrugs geworden sein, erstatten Sie umgehend Anzeige bei der Polizei und informieren Sie Ihre Bank. Das Europäische Verbraucherzentrum bietet zudem eine kostenlose Beratung für grenzüberschreitende Fälle an.

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