AWO signalisiert Bereitschaft für Demokratiearbeit in Bitterfeld-Wolfen
Der Rückzug des Vereins Jugendclub 83 als Träger der externen Fach- und Koordinierungsstelle des Bundesprogramms Demokratie leben! hat in Bitterfeld-Wolfen zu erheblichen Veränderungen geführt. Nun hat der AWO-Kreisverband öffentlich sein Interesse bekundet, diese wichtige demokratische Arbeit zu übernehmen und die Nachfolge des Jugendclubs anzutreten.
Suche nach neuem Träger für Demokratieprojekt
Bereits in der vergangenen Woche hatte Bitterfeld-Wolfens Oberbürgermeister Armin Schenk (CDU) im Stadtrat bekannt gegeben, dass nach einem neuen Träger für das Demokratieprojekt gesucht wird. Der Rückzug des Jugendclub 83 bleibt nicht ohne Folgen für die kontinuierliche Arbeit der Fach- und Koordinierungsstelle, die eine zentrale Rolle im Bundesprogramm spielt.
Die Frage, wer die Arbeit der externen Fach- und Koordinierungsstelle von Demokratie leben! übernimmt, beschäftigt nun die lokale Politik und Zivilgesellschaft. Der AWO-Kreisverband hat als erster Verein öffentlich seine Bereitschaft signalisiert, diese verantwortungsvolle Aufgabe zu übernehmen und die demokratische Bildungsarbeit in der Region fortzusetzen.
Herausforderungen und Perspektiven der Nachfolge
Doch die Übernahme der Demokratiearbeit durch die AWO wirft auch Fragen auf: Funktioniert dieser Wechsel reibungslos? Die Fach- und Koordinierungsstelle koordiniert nicht nur Projekte, sondern fungiert als wichtige Schnittstelle zwischen kommunaler Verwaltung, zivilgesellschaftlichen Akteuren und der Bundesebene.
Die Demokratiearbeit in Bitterfeld-Wolfen steht somit an einem entscheidenden Wendepunkt. Die Bereitschaft der AWO, die Bresche für das Bundesprogramm zu schlagen, könnte die Kontinuität der wichtigen demokratiefördernden Maßnahmen in der Region sichern. Allerdings müssen noch zahlreiche organisatorische und inhaltliche Details geklärt werden, um einen nahtlosen Übergang zu gewährleisten.
Die Entwicklung zeigt, wie wichtig stabile Strukturen für die Demokratiearbeit auf lokaler Ebene sind. Der potenzielle Wechsel von Jugendclub 83 zur AWO unterstreicht die Bedeutung zivilgesellschaftlichen Engagements für die Stärkung demokratischer Werte und Prozesse in der Kommune.



