Bodo (82) pilgert 3000 Kilometer für Krebshilfe: „Ich muss jetzt nochmal was machen“
Bodo (82) pilgert 3000 km für Krebshilfe

Bodo (82) pilgert 3000 Kilometer für Krebshilfe: „Ich muss jetzt nochmal was machen“

Mit 82 Jahren stellt sich Bodo Clemens einer außergewöhnlichen Herausforderung: Er wandert mehr als 3000 Kilometer von der Insel Rügen bis nach Santiago de Compostela in Spanien, dem Endpunkt des berühmten Jakobsweges. Seine Motivation ist dabei nicht nur persönlicher Natur, sondern dient einem wichtigen sozialen Zweck. Mit seiner Pilgerreise sammelt er Spenden für die Frauenselbsthilfe Krebs und die Gesundheitsstiftung des Kneipp-Bundes.

Ein riesiges Abenteuer mit tiefem Sinn

Bodo Clemens hat bereits Boizenburg in Mecklenburg-Vorpommern durchquert, was den letzten Pilgerort in diesem Bundesland auf seiner Route markiert. Sein Vorhaben stößt auf großen Respekt, sowohl wegen der physischen Leistung als auch wegen des dahinterstehenden Engagements. Als gelernter Physiotherapeut hat er in seiner beruflichen Laufbahn immer wieder die Folgen von Krebserkrankungen erlebt, selbst wenn diese erfolgreich behandelt wurden. „Die Arbeit der Vereine ist von großer Bedeutung, um Betroffene zu unterstützen“, betont Clemens.

Boizenburgs Bürgermeister Rico Reichelt begrüßte den Pilgernden im Rathaus und würdigte dessen Einsatz: „Für viele ist so eine Wanderung das Abenteuer ihres Lebens.“ Reichelt verband Clemens zudem mit der lokalen Initiative „Boizenburg läuft“, die ebenfalls durch sportliche Aktivitäten Spenden für wohltätige Zwecke sammelt. Die gemeinsame Aktion zeigte schnell, wie solche Initiativen positive Effekte erzielen können.

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Die Reise als letzte große Aufgabe

Bodo Clemens erklärt seine Motivation mit den Worten: „Ich habe mir gedacht, dass ich jetzt doch nochmal was machen muss.“ Dies ist bereits seine fünfte große Spendenwanderung, nachdem er zuvor auf vier ähnlichen Märschen Gelder gesammelt hat. Seine aktuelle Pilgerreise führt ihn weiter durch Deutschland, Frankreich und schließlich Spanien, wobei er auf offene Ohren und Unterstützung entlang des Weges hofft.

Die besten Wünsche aus Boizenburg begleiten ihn auf seiner weiteren Strecke. Interessierte können sich unter [email protected] informieren, wie sie für die Sache spenden können. Die Aktion hat bereits jetzt für Aufsehen gesorgt, und Clemens hofft, dass die Spendenbereitschaft der Menschen anhält. Seine Reise steht exemplarisch dafür, wie persönlicher Einsatz und gemeinnütziges Engagement Hand in Hand gehen können, um Gutes zu bewirken.

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