Erster Flohmarkt in Perleberg: Förderverein etabliert nachhaltige Tradition vor Ostern
Flohmarkt in Perleberg: Förderverein startet nachhaltige Tradition

Premiere in der Turnhalle: Flohmarkt stärkt Gemeinschaft und Nachhaltigkeit

In der Turnhalle der Geschwister-Scholl-Grundschule in Perleberg herrschte bereits am frühen Morgen reges Treiben. Der Förderverein der Grundschule und des Hortes Piccolino hatte erstmals zu einem Flohmarkt eingeladen, der mit 30 Ständen schnell zum beliebten Anlaufpunkt für Stöberer und Feilscher wurde. Die Veranstaltung markiert den Beginn einer neuen Tradition, die sich vor den Osterferien etablieren soll.

Initiative einer Mutter führt zur erfolgreichen Premiere

Die Idee für den Flohmarkt entstand durch eine Anregung einer Mutter, wie die Vorsitzende des Fördervereins, Andrea Wittkopf, berichtete. „Wir haben die Teilnehmerzahl bewusst auf 30 Stände begrenzt, um zunächst die Resonanz zu testen“, erklärte Wittkopf. Das langfristige Ziel ist jedoch klar: Der Flohmarkt soll jährlich etwa zwei Wochen vor den Osterferien stattfinden und sich als feste Institution etablieren. Diese Planung unterstreicht das Engagement des Vereinsvorstands, der der Initiative einstimmig zugestimmt hatte.

Nachhaltigkeit und Gemeinschaft im Fokus

Viele Teilnehmer betonten die Bedeutung von Nachhaltigkeit. Sarah aus Wittenberge, die zum ersten Mal einen Flohmarktstand betrieb, hob hervor: „Kinderkleidung ist teuer, und die Kinder wachsen schnell heraus. Hier kann man sinnvoll weiterverschenken.“ Als Standgebühr diente ein selbstgebackener Kuchen, dessen Verkaufserlös dem Förderverein zugutekommt. Schulleiterin Christin Linse erläuterte die Verwendungszwecke: „Wir planen ein Zirkusprojekt, eine Aktion für gesunde Ernährung und benötigen dringend eine neue Küche. Jeder Euro hilft.“

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Die Schulleiterin betonte zudem den sozialen Aspekt: Der Flohmarkt fördert das Miteinander der Eltern und stärkt die Gemeinschaft. Andrea Wittkopf und ihre Stellvertreterin Yvonne Milde dankten der Schulleiterin und der Hortleiterin Sandra Muhs für ihre Unterstützung, die die Realisierung des Events ermöglichte.

Teilnehmer genießen Austausch und Entrümpelung

Für viele Besucher stand neben der Nachhaltigkeit der Spaß im Vordergrund. Stefanie Täge aus Weisen sagte: „Wir gehen regelmäßig auf Flohmärkte, treffen Leute und kommen ins Gespräch.“ Corinna Klink und ihre neunjährige Tochter Nina aus Gulow nutzten die Gelegenheit, vor Ostern Platz zu schaffen. „Wir haben unsere Schränke ausgeräumt und bieten Kinderkleidung und Spielsachen an“, so Klink, die regionale Märkte ohne Standgebühr bevorzugt, aber einen Kuchen als Beitrag gerne backt.

Insgesamt zeigte die Premiere, dass der Flohmarkt nicht nur eine praktische Lösung für ausrangierte Gegenstände bietet, sondern auch ein lebendiges Gemeinschaftserlebnis schafft. Mit dem Ziel, diese Veranstaltung zu einer jährlichen Tradition auszubauen, setzt der Förderverein ein Zeichen für Nachhaltigkeit und sozialen Zusammenhalt in Perleberg.

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