Imkerverein Templin sucht neue Mitglieder: Bienenhaltung als wichtiges Hobby für die Artenvielfalt
Imkerverein Templin sucht neue Mitglieder für Bienenhaltung

Imkerverein Templin 1878 e.V. freut sich über neue Mitstreiter für die Bienenhaltung

In der Uckermark setzt sich der Templiner Imkerverein 1878 e.V. seit langem für die Bienenhaltung ein, die für Kultur- und Nutzpflanzen sowie den Erhalt der Artenvielfalt im ökologischen System von entscheidender Bedeutung ist. Der Verein, der möglicherweise zu den ältesten in Templin gehört – hier gibt es eine freundliche Rivalität mit der Schützengilde –, blickt auf eine reiche Tradition zurück und sucht aktiv nach neuen Mitgliedern, um dieses wichtige Hobby zu fördern.

Vielfältige Mitgliederstruktur und regionale Verankerung

Derzeit zählt der Templiner Imkerverein 28 Mitglieder, deren Altersspanne von über 80 Jahren bis hin zu Personen unter 40 reicht. Axel Juskewitz betont, dass die Mitglieder nicht nur aus der Templiner Region stammen, sondern auch aus umliegenden Gebieten wie Boitzenburg und Weggun. Diese regionale Streuung unterstreicht die Bedeutung der Bienenhaltung in der gesamten Uckermark. Neue Mitstreiter sind jederzeit willkommen, um das Vereinsleben zu bereichern und das Imkerwissen zu teilen.

Vorteile der Vereinsmitgliedschaft für angehende Imker

Gustav Kleinhans, der seit 2013 Mitglied ist und in Beutel wohnt, empfiehlt die Mitgliedschaft im Verein besonders für Hobbyimker. „Das macht auf jeden Fall Sinn“, erklärt er. Über den Imkerverein sind Mitglieder haftpflichtversichert, falls Bienen ausschwärmen und Schäden verursachen. Zudem bietet der Verein Zugang zu jahrzehntelang gespeichertem Wissen mehrerer Imkergenerationen. Kleinhans betont, dass der Verein beim Start hilft, etwa beim Beschaffen von Bienenvölkern und Königinnen, und dass die meisten Imker heute Standimker sind, die ihre Bienen an festen Standorten halten.

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Praktische Aspekte der Bienenhaltung und Vereinsaktivitäten

Axel Juskewitz, der seit 2015 Mitglied ist und in Hindenburg lebt, besitzt fünf Bienenvölker. Er wurde von der Leidenschaft seines Vaters für Bienen und Honig angesteckt. Pro Volk können Hobbyimker mit etwa 30 Kilogramm Honig rechnen, wobei der Verkauf individuell organisiert wird. Regionaler Honig ist besonders bei Touristen gefragt, wobei Heidehonig als arbeitsintensiv gilt. Nach der Wahl eines neuen Vorstands unter Vorsitzendem Ramunas Lange plant der Verein mindestens ein monatliches Treffen zum Erfahrungsaustausch, etwa zum Schutz vor der Varroa-Milbe, die ganze Völker bedrohen kann. „Erfahrungsaustausch ist die billigste Investition“, fügt Gustav Kleinhans hinzu. Zudem wird ein neuer Internetauftritt vorbereitet, um Interessierte besser über den Verein und die Imkerei zu informieren.

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