Buntes Kunstwerk am Straßenrand: Woldegks Kuh erhält neuen Anstrich
Wer derzeit durch den Osten der Mecklenburgischen Seenplatte reist und Woldegk passiert, könnte sich verwundert die Augen reiben. An der bekannten Ampelkreuzung unterhalb des Mühlenbergs steht nicht länger die traditionell schwarz-weiße Kuh-Skulptur, sondern ein farbenfrohes Kunstwerk, das die Blicke der Vorbeifahrenden auf sich zieht.
Schüler gestalten Werbemittel neu
Hinter der ungewöhnlichen Metamorphose steckt eine Kooperation zwischen Wirtschaft und Bildung. Die Rinder-Allianz, Eigentümerin der Kuh und mit einem Firmenstandort auf dem Woldegker Bullenberg ansässig, übergab das Werbemittel in die Hände von Schülern der 9. Klasse der Regionalen Schule „Am Wasserturm“ aus Strasburg. Diese gestalteten die Skulptur im Rahmen ihres Kunstunterrichts unter Anleitung ihrer Lehrerin Susanne Borgwald komplett neu.
Carsten Soika von der Rinder-Allianz erläutert den Hintergrund: „Uns verbindet mit der Schule eine über drei Jahrzehnte währende Partnerschaft. Jährlich besuchen uns Schüler, um sich über Landwirtschaft und moderne Rinderzucht zu informieren.“ Die künstlerische Gestaltung der Kuh sei eine weitere Facette dieser fruchtbaren Zusammenarbeit.
Langjährige Partnerschaft trägt Früchte
Das aktuelle Projekt ist nicht das erste seiner Art. Die Kunstschüler aus Strasburg haben bereits insgesamt sechs Kuh-Skulpturen der Rinder-Allianz künstlerisch umgestaltet. Weitere bunte Exemplare stehen an den Geschäftsstellen in Woldegk und Karow sowie am Zuchtzentrum in Bismark in der Altmark.
Die nun neu bemalte Kuh an der Woldegker Ortsdurchfahrt war bereits etwas in die Jahre gekommen und benötigte dringend einen frischen Anstrich. Statt der ursprünglichen schwarz-weißen Flecken erstrahlt sie nun in den modernen Unternehmensfarben der Rinder-Allianz – gestaltet von den talentierten Nachwuchskünstlern.
Spende für den Schulförderverein
Als Dank für das Engagement der Schüler und zur Unterstützung der schulischen Arbeit überreichte die Rinder-Allianz eine Spende in Höhe von 1000 Euro an den Förderverein der Strasburger Schule. Soika betont: „Die Kuh war schon vorher ein bekanntes Wahrzeichen, aber mit ihrem neuen, bunten Kleid macht sie nun auch optisch einen frischen und fröhlichen Eindruck – genau wie unsere Partnerschaft mit der Schule.“
Das Projekt zeigt, wie nachhaltige Kooperationen zwischen lokalen Unternehmen und Bildungseinrichtungen nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch kreative und gemeinnützige Früchte tragen können. Die kunterbunte Kuh in Woldegk steht nun als sichtbares Symbol dieser erfolgreichen Zusammenarbeit am Straßenrand und erfreut sowohl Einheimische als auch Durchreisende.



