Polizei erfasst 645 Temposünder bei Verkehrskontrollwoche in Sachsen-Anhalt
Verkehrssünder haben derzeit in Sachsen-Anhalt schlechte Karten: Die Polizei führt im Rahmen einer europaweiten Aktionswoche verstärkte Geschwindigkeitskontrollen durch und greift konsequent gegen Raser durch. Bis Sonntag wird die Überwachung fortgesetzt, um die Sicherheit auf den Straßen des Landes zu erhöhen.
Bislang 645 Verstöße registriert
Laut dem Zentralen Autobahn- und Verkehrsdienst wurden bei den Kontrollen bislang insgesamt 645 Autofahrerinnen und Autofahrer erfasst, die zu schnell unterwegs waren. Gegen alle Betroffenen wurden bereits Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.
Allein am Mittwoch überprüften Einsatzkräfte an mehreren Kontrollstellen über 7.100 Fahrzeuge. Die Kontrollen fanden unter anderem in Weißenfels, Seeburg, Halle (Saale), im Seegebiet Mansfelder Land, in Langenbogen, Landsberg, Sangerhausen und Gutenborn statt. Dabei wurden 156 Verstöße gegen die zulässige Höchstgeschwindigkeit festgestellt.
Ziel: Sensibilisierung für Verkehrssicherheit
Die Kontrollaktion ist Teil einer europaweiten Initiative der Polizei, die darauf abzielt, die Verkehrssicherheit zu erhöhen. „Ziel ist es, die Menschen für die Gefahren überhöhter Geschwindigkeiten zu sensibilisieren“, erklären die Behörden. Durch die verstärkten Maßnahmen soll das Unfallrisiko auf den Straßen Sachsen-Anhalts gesenkt werden.
Die Polizei kündigte an, dass die Kontrollen in den kommenden Tagen fortgesetzt werden. Verkehrsteilnehmer werden aufgefordert, die Geschwindigkeitsbegrenzungen strikt einzuhalten, um Bußgelder und Punkte in Flensburg zu vermeiden.



