Massive Geschwindigkeitskontrollen auf A20: 310 Raser erwischt - 34 Fahrverbote drohen
A20-Kontrolle: 310 Raser, 34 Fahrverbote bei Pasewalk (19.03.2026)

Massive Geschwindigkeitskontrollen auf A20: 310 Raser erwischt - 34 Fahrverbote drohen

Bei einer großangelegten Geschwindigkeitskontrolle auf der Autobahn 20 bei Pasewalk hat die Polizei am vergangenen Sonntag alarmierende Ergebnisse dokumentiert. Insgesamt wurden 310 Fahrer als Raser identifiziert, von denen 34 mit einem Fahrverbot rechnen müssen. Die Kontrollen fanden zwischen 8 und 18 Uhr auf der Ueckertalbrücke statt, einem neuralgischen Punkt der Verkehrsinfrastruktur.

Jedes fünfte Fahrzeug überschritt Geschwindigkeitsbegrenzung

Die Polizeibeamten maßen die Geschwindigkeit von insgesamt 1.575 Fahrzeugen während des zehnstündigen Einsatzes. Erschreckend ist die Tatsache, dass jedes fünfte kontrollierte Auto die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h auf der Brücke überschritt. Diese massive Überschreitungsquote unterstreicht das fortbestehende Problem überhöhter Geschwindigkeiten im deutschen Straßenverkehr.

Konsequenzen für die Raser

Gegen die 310 identifizierten Raser wurden entsprechende Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Die Aufteilung gestaltet sich wie folgt:

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  • 168 Bußgeldverfahren
  • 142 Verwarngeldverfahren

Der Spitzenreiter unter den Rasern war ein Pkw-Fahrer, der mit etwa 175 km/h unterwegs war – fast 100 km/h über der erlaubten Höchstgeschwindigkeit. Ihm drohen nun gravierende Konsequenzen: drei Monate Fahrverbot, ein Bußgeld in Höhe von 740 Euro sowie zwei Punkte im Fahreignungsregister in Flensburg.

Die weiteren 33 Fahrer, die ebenfalls Fahrverbote erhalten, müssen mit mindestens 350 Euro Bußgeld und zwei Punkten in Flensburg rechnen. Diese Maßnahmen verdeutlichen die ernsten Konsequenzen von Geschwindigkeitsverstößen.

Polizei warnt eindringlich vor Geschwindigkeitsüberschreitungen

Die Polizei nutzte die Gelegenheit, um nochmals eindringlich an alle Verkehrsteilnehmer zu appellieren, sich strikt an die vorgeschriebenen Geschwindigkeitsbegrenzungen zu halten. „Überhöhte Geschwindigkeit zählt weiterhin zu den häufigsten Unfallursachen im Straßenverkehr“, betonten die Beamten in ihrer offiziellen Stellungnahme.

Besonders bei nassen Straßenverhältnissen stelle eine nicht angepasste Geschwindigkeit ein deutlich erhöhtes Unfallrisiko dar. Die Kontrollen auf der A20 bei Pasewalk zeigen, dass trotz wiederholter Warnungen und Aufklärungskampagnen viele Fahrer die Gefahren von überhöhter Geschwindigkeit unterschätzen oder bewusst ignorieren.

Die aktuellen Zahlen belegen die Notwendigkeit regelmäßiger und intensivierter Geschwindigkeitskontrollen, um die Verkehrssicherheit auf deutschen Autobahnen zu gewährleisten. Die Polizei kündigte an, ihre Kontrolltätigkeit in der Region fortzusetzen, um weitere Raser zu identifizieren und so die Unfallzahlen nachhaltig zu reduzieren.

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