Großbaustellen auf A38 und A9: Ab Montag massive Sperrungen für Autofahrer
A38 und A9: Ab Montag massive Sperrungen für Autofahrer

Großbaustellen auf A38 und A9: Ab Montag massive Sperrungen für Autofahrer

Autofahrer auf den Autobahnen A38 und A9 müssen sich ab Montag, dem 2. März, auf erhebliche Einschränkungen und Umleitungen einstellen. Die Autobahn GmbH des Bundes startet ein umfangreiches Sanierungsprojekt, das zu weitreichenden Sperrungen führt. Betroffen sind insbesondere das Autobahnkreuz Rippachtal und die Anschlussstelle Merseburg-Süd, mit Auswirkungen auf den Verkehr in der Region.

Sperrungen am Autobahnkreuz Rippachtal und Anschlussstelle Merseburg-Süd

Am Autobahnkreuz Rippachtal bei Lützen werden die Überfahrten von der A9 aus beiden Fahrtrichtungen auf die A38 Richtung Leipzig ab Montag gesperrt. Diese Maßnahme ist voraussichtlich bis Ende April in Kraft. Fahrer, die von der A9 kommen und Richtung Leipzig fahren möchten, müssen einen Umweg über die Anschlussstelle Leuna nehmen. Ebenfalls ab Montag, gegen 8 Uhr, bis Dienstag, gegen 18 Uhr, ist die Anschlussstelle Merseburg-Süd in Fahrtrichtung Göttingen komplett gesperrt. Für Auffahrende wird eine Umleitung über die Richtungsfahrbahn Leipzig zur Anschlussstelle Leuna eingerichtet, während Abfahrende bis zur Anschlussstelle Merseburg-Nord weiterfahren müssen.

Spurensperrungen auf benachbarten Autobahnen A9 und A2

Auf der A9 zwischen der Anschlussstelle Bad Dürrenberg und der Rastanlage „Bachfurt“ kommt es in Fahrtrichtung Berlin von Montag, gegen 9 Uhr, bis Dienstag, dem 24. März, gegen 16 Uhr, zu Spurensperrungen und Geschwindigkeitsbegrenzungen. Grund dafür sind Prüfarbeiten. Auf der A2 zwischen der Anschlussstelle Marienborn und der Rastanlage „Lorkberg“ gibt es in Fahrtrichtung Berlin von Montag, gegen 9 Uhr, bis Mittwoch, gegen 12 Uhr, zeitweise Einschränkungen. Diese dienen vorbereitenden Maßnahmen zur Fahrbahninstandsetzung.

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Hintergrund: Großprojekt mit 17,1 Millionen Euro Kosten

Hinter den Sperrungen steht ein Großprojekt der Autobahn GmbH des Bundes. Es umfasst die Erneuerung der Richtungsfahrbahn Leipzig auf etwa 7,5 Kilometern zwischen den Anschlussstellen Leuna und Leipzig-Südwest. Die Bauarbeiten beginnen Anfang März und sollen bis Dezember dauern, mit Gesamtkosten von rund 17,1 Millionen Euro. Während der Bauzeit wird der Verkehr auf die Gegenfahrbahn umgelegt. In der sogenannten 3+0-Führung stehen dann zwei Spuren Richtung Leipzig und nur eine Spur Richtung Göttingen zur Verfügung, während am Autobahnkreuz Rippachtal eine 3+1-Führung gilt.

Auswirkungen auf Pendler und Anwohner

In der Hauptbauphase sind Pendler und Anwohner besonders betroffen. Sowohl die Anschlussstelle Lützen als auch die Rampe von der A9 aus Richtung Berlin auf die A38 Richtung Leipzig müssen vorübergehend gesperrt werden. Umleitungen führen über die Anschlussstelle Leipzig-Südwest und das Kreuz Rippachtal. Die Autobahn GmbH begründet die Notwendigkeit der Baustelle mit dem Zustand der Fahrbahn: Nach 26 Jahren Liegezeit und einer konstant hohen Belastung von etwa 17.000 Fahrzeugen pro Tag, darunter ein hoher Schwerlastanteil, ist eine Erneuerung erforderlich. Neben der Fahrbahndecke werden auch zwei Bauwerke instandgesetzt sowie Sicherheitsausstattung, Beschilderung und Markierung erneuert.

Die Anschlussstellen Leuna und Leipzig-Südwest selbst bleiben von den Arbeiten unberührt. Bauvorbereitende Maßnahmen wurden bereits 2024 abgeschlossen, und aktuell laufen Gehölzschnitt und die Erneuerung von Wildschutzzäunen. Autofahrer sollten sich auf Verzögerungen einstellen und alternative Routen planen.

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