Deutsche Bahn: Strecke Hamburg-Hannover ab 1. Mai stufenweise gesperrt – Modernisierung angepasst
Wer mit dem Zug zwischen Hamburg und Hannover unterwegs ist, muss sich im Frühjahr auf erhebliche Einschränkungen einstellen. Die Deutsche Bahn hat nun Details zur geplanten Modernisierung der wichtigen Bahnstrecke bekannt gegeben, wobei das Sperrkonzept aufgrund externer Faktoren angepasst wurde.
Stufenweise Sperrung ab 1. Mai
Die Modernisierungsarbeiten auf der Strecke Hamburg-Hannover sollen wie ursprünglich vorgesehen am 1. Mai starten. Allerdings wird die Strecke nicht komplett, sondern in mehreren Phasen gesperrt. Der Abschnitt Hannover-Celle wird ab dem 1. Mai vollständig gesperrt. Auf dem Teilstück Celle-Uelzen verkehren bis zum 14. Mai noch Güterzüge, während auf der Strecke Uelzen-Lüneburg bis zum 13. Juni sowohl Güter- als auch Fernzüge rollen dürfen. Erst ab dem 14. Juni ist die gesamte Strecke zwischen Hamburg und Hannover für alle Zugkategorien gesperrt.
Dauer und Hintergründe der Maßnahmen
Die Gesamtdauer der Sperrung bleibt bei zehn Wochen. „Unsere aktuell führende Hypothese ist, dass wir am 10. Juli die Maßnahmen abschließen“, erklärte Wolfgang Weinhold, Programmleiter Generalsanierung bei der Deutschen Bahn. Arbeiten, die aufgrund des angepassten Sperrkonzepts nicht durchgeführt werden können, sollen in die nächste Generalsanierung im Jahr 2029 übernommen werden.
Hintergrund für diese Anpassungen sind Verzögerungen bei der Sanierung der Bahnstrecke Hamburg-Berlin. Diese Arbeiten dauern aufgrund winterbedingter Probleme sechs Wochen länger als geplant – bis zum 14. Juni statt bis zum 1. Mai. Dadurch wird ein Teil der Strecke Hamburg-Hannover weiterhin als Ausweichroute benötigt, was die stufenweise Sperrung erforderlich macht.
Auswirkungen und weitere Planung
Die genauen Auswirkungen auf die Bauarbeiten in Niedersachsen werden derzeit von der Deutschen Bahn mit den beteiligten Baufirmen abgestimmt. Sobald diese Prüfungen abgeschlossen sind, will das Unternehmen die Öffentlichkeit über weitere Details informieren. Reisende sollten sich auf Umleitungen und längere Fahrzeiten einstellen, während die Modernisierung der wichtigen Nord-Süd-Verbindung voranschreitet.



