Sommerflugplan am BER gestartet: 155 Ziele weltweit und neue Atlantik-Verbindungen
BER Sommerflugplan: 155 Ziele und neue Atlantik-Verbindungen

Sommerflugplan am BER bietet 155 Ziele in 55 Ländern

Mit dem heutigen Start des Sommerflugplans am Hauptstadtflughafen Berlin-Brandenburg (BER) beginnt die reiseintensive Saison. Fluggäste haben nun Zugang zu einem erweiterten Streckennetz, das insgesamt 155 Destinationen in 55 verschiedenen Ländern umfasst. Der Flugplan gilt offiziell ab sofort, wobei einige Verbindungen erst in den kommenden Wochen ihren Betrieb aufnehmen werden.

Neue Langstreckenverbindungen über den Atlantik

Ein besonderes Highlight des neuen Sommerflugplans sind die zusätzlichen Transatlantik-Verbindungen. Air Canada führt von Juli bis Oktober eine neue Nonstop-Verbindung nach Montréal ein. Mindestens dreimal wöchentlich können Reisende damit direkt von Berlin in die kanadische Metropole mit über zwei Millionen Einwohnern fliegen. Air Transat setzt ihre bewährte Route fort und bietet ab dem 3. Mai ebenfalls dreimal pro Woche Flüge nach Toronto an.

Zudem ist die US-Metropole New York während der Sommermonate direkt vom BER aus erreichbar. Delta Air Lines hat diese Verbindung bereits heute aufgenommen, während United Airlines ab dem 1. Mai folgen wird. Diese Erweiterungen stärken die internationale Anbindung der Hauptstadtregion erheblich.

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Beliebte Top-Reiseziele und saisonale Auslastung

Der Sommerflugplan bleibt bis zum 24. Oktober in Kraft. In dieser Zeit verzeichnet der Flughafen erfahrungsgemäß eine deutlich höhere Passagierfrequenz als in den Wintermonaten. „Mallorca und Antalya sowie die Städte Paris, Wien und Zürich stehen weiterhin ganz oben auf der Liste der Top-Reiseziele ab BER“, teilt der Flughafenbetreiber mit. Diese Destinationen bleiben bei Urlaubern und Geschäftsreisenden besonders gefragt.

Politische Bestrebungen für mehr Langstreckenverbindungen

Seit Jahren setzt sich insbesondere die Berliner Landesregierung für den Ausbau von Langstreckenverbindungen am BER ein. Ziel ist es, die Region besser international zu vernetzen. Dabei geht es vor allem um die Vergabe zusätzlicher Start- und Landerechte, sogenannter Slots.

Die Bundesregierung hat sich zuletzt offen für einen lang geforderten zusätzlichen Slot für die Fluggesellschaft Emirates gezeigt. Im Februar hieß es, die Regierung arbeite intensiv daran, die Möglichkeiten internationaler Flugverbindungen von und nach Deutschland zu erweitern. Eine endgültige Entscheidung steht jedoch noch aus. Die Lufthansa hat sich gegen eine solche Erweiterung ausgesprochen. Emirates selbst hat aufgrund des Iran-Kriegs zahlreiche Flüge über ihr Drehkreuz Dubai gestrichen, was die Debatte zusätzlich beeinflusst.

Insgesamt markiert der neue Sommerflugplan einen wichtigen Schritt zur Stärkung des BER als internationalem Luftverkehrsdrehkreuz. Mit den erweiterten Verbindungen, insbesondere nach Nordamerika, wird die Attraktivität des Flughafens für Reisende aus aller Welt weiter gesteigert.

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