Betrunkener Fahrer mit über 3 Promille ruft nach Panne selbst die Polizei auf A24
Ein außergewöhnlicher Polizeieinsatz ereignete sich am Montagnachmittag auf der Autobahn 24 zwischen Neustadt-Glewe und dem Kreuz Schwerin. Beamte wurden zur Absicherung einer Autopanne gerufen, doch vor Ort stellten sie fest, dass der betroffene Fahrer unter massivem Alkoholeinfluss stand. Der 37-Jährige hatte selbst den Notruf gewählt, nachdem sein Fahrzeug auf der A24 liegengeblieben war.
Polizei entdeckt schwere Alkoholisierung bei Pannenhilfe
Die Polizisten, die ursprünglich nur zur Verkehrssicherung anrückten, bemerkten schnell den unsicheren Gang und die auffällige Verfassung des Fahrers. Ein durchgeführter Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht: Der Mann wies mehr als drei Promille Alkohol im Blut auf. Das Polizeipräsidium Rostock gab bekannt, dass dem Fahrer umgehend die Weiterfahrt untersagt wurde.
Das liegengebliebene Fahrzeug wies laut Polizeiangaben keine äußeren Schäden auf. Der Fahrer hatte im Notruf angegeben, dass sein Auto nicht mehr funktioniere und er deshalb auf der Autobahn anhalten musste. Die genaue Ursache der Panne blieb zunächst unklar.
Ermittlungen wegen Trunkenheit im Straßenverkehr
Gegen den 37-jährigen Fahrer wird nun wegen Trunkenheit im Straßenverkehr ermittelt. Der Fall zeigt einmal mehr die Gefahren von Alkohol am Steuer, selbst in scheinbar harmlosen Situationen wie einer Fahrzeugpanne. Die Polizei betonte, dass der Mann in seinem Zustand nicht nur sich selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer erheblich gefährdet hätte.
Der Vorfall unterstreicht die Bedeutung von Verkehrskontrollen und die Wachsamkeit der Polizeibeamten, die auch bei scheinbar routinemäßigen Einsätzen aufmerksam bleiben müssen. Die Ermittlungen dauern an, während der betroffene Fahrer mit den rechtlichen Konsequenzen seiner Fahrt unter Alkoholeinfluss rechnen muss.



