E-Scooter-Fahrer in Templin: Fehlende Versicherungsplakette führt zu Drogenfund und mehreren Anzeigen
Ein 34-jähriger E-Scooter-Fahrer in Templin hat sich bei einer Polizeikontrolle gleich mehrere Verstöße zuschulden kommen lassen. Was mit einer fehlenden Versicherungsplakette begann, entwickelte sich zu einem ernsten Vorfall mit weitreichenden Konsequenzen.
Verdächtiges Verhalten in der Ernst-Thälmann-Straße
Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, fiel der Mann einer Streife am Morgen in der Ernst-Thälmann-Straße auf, weil er mit seinem E-Scooter ohne die vorgeschriebene Versicherungsplakette unterwegs war. Die Beamten stoppten ihn umgehend zu einer Kontrolle. Dabei entstand bei den Polizisten schnell der Eindruck, dass der Fahrer offenbar unter dem Einfluss berauschender Mittel stand.
Positiver Drogentest und weitere Funde
Ein durchgeführter Drogenschnelltest bestätigte den Verdacht der Polizei und fiel positiv aus. Bei der weiteren Durchsuchung der mitgeführten Sachen des Mannes fanden die Beamten mutmaßliche Betäubungsmittel. Der 34-Jährige war der Polizei bereits aus früheren Vorfällen bekannt.
Mehrere Anzeigen und Blutprobe angeordnet
Die Polizeibeamten ordneten umgehend eine Blutprobe an, um den Drogenkonsum genau zu dokumentieren. Zudem erstatteten sie Anzeigen gegen den Mann wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz, wegen Fahrens unter Drogeneinfluss und wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Die Ermittlungen in diesem Fall laufen derzeit noch.
E-Scooter-Fahrer als vollwertige Verkehrsteilnehmer
Dieser Vorfall unterstreicht einmal mehr, dass E-Scooter-Fahrer genauso wie Auto- oder Radfahrer als vollwertige Verkehrsteilnehmer gelten und sich an alle geltenden Verkehrsregeln halten müssen. Verstöße werden konsequent geahndet, wie der 34-Jährige in Templin nun schmerzlich erfahren musste.



