Feuerwehreinsatz verhindert Katastrophe bei Autobrand in Grabow
Ein Autofahrer entging am Mittwochabend nur knapp einer gefährlichen Situation, als sein Fahrzeug auf der Autobahn Feuer fing. Der Mann hatte während der Fahrt einen beispielhaften Brandgeruch wahrgenommen und sein Fahrzeug umgehend zum Stillstand gebracht.
Dramatische Szenen am Kreisverkehr
Nach Angaben der Feuerwehr stellte der Fahrer seinen fünf Jahre alten Range Rover V8 von der L072 kommend sicher ab. Das Fahrzeug wurde nahe des Autohofs bei Grabow in einer Seitenausfahrt am dortigen Kreisverkehr positioniert, sodass keine Verkehrsbehinderung entstand. Diese umsichtige Reaktion erwies sich als entscheidend für den weiteren Verlauf des Einsatzes.
Als der Autofahrer jedoch die Motorhaube öffnen wollte, um die Ursache des Geruchs zu ermitteln, schlugen ihm laut eigenen Aussagen bereits Flammen entgegen. Gegen 21.50 Uhr wurde die Feuerwehr Grabow alarmiert und rückte umgehend mit voller Mannschaftsstärke aus.
Einsatzkräfte verhindern vollständiges Ausbrennen
Beim Eintreffen der Feuerwehr stand der vordere Bereich des Range Rovers bereits in Vollbrand. Die Einsatzkräfte gingen sofort mit Löschschaum vor und konnten ein vollständiges Ausbrennen des Fahrzeugs verhindern. Dennoch geht man nach ersten Einschätzungen von einem Totalschaden aus.
Der Eigentümer und Fahrer des Wagens schätzt den entstandenen Schaden auf etwa 50.000 Euro. Ohne das schnelle und professionelle Eingreifen der Feuerwehr hätte der Schaden deutlich höher ausfallen können.
Wichtige Sicherheitshinweise für Autofahrer
Dieser Vorfall unterstreicht die Bedeutung von regelmäßigen Fahrzeugchecks und der Aufmerksamkeit für ungewöhnliche Gerüche während der Fahrt. Experten raten Autofahrern:
- Bei Brandgeruch sofort den nächsten sicheren Standort ansteuern
- Motorhaube nicht eigenständig öffnen, wenn Rauch oder Flammen sichtbar sind
- Umgehend die Feuerwehr unter der Notrufnummer 112 alarmieren
- Sicherheitsabstand zum brennenden Fahrzeug halten
Die Feuerwehr Grabow zeigte sich mit dem Verlauf des Einsatzes zufrieden und betonte, dass durch die schnelle Reaktion aller Beteiligten Schlimmeres verhindert werden konnte. Eine genaue Brandursache muss noch ermittelt werden.



