Desaster am Münchner Flughafen: Ein Busfahrer hätte die Blamage verhindern können
Flughafen München: Busfahrer hätte Desaster verhindern können

Chaotische Szenen am Münchner Flughafen: Ein Kommentar zur fehlenden Vernunft

Es kam zu einem peinlichen Desaster am Münchner Flughafen, das die Verantwortlichen in Sack und Asche gehen ließ. Am Freitag versuchten Manager der Flugorganisation und der Deutschen Lufthansa AG, das Übernachtungs-Fiasko vom 20. Februar zu erklären – doch selbst nach ihren wortreichen Schilderungen blieb unklar, wie es dazu kommen konnte.

600 Passagiere in Flugzeugen: Ein unerklärliches Versagen

Insgesamt 600 Menschen mussten in Flugzeugen auf dem zweitgrößten deutschen Airport übernachten, einem Flughafen, der mit vielen Auszeichnungen überschüttet ist. Die für die Flugorganisation zuständigen Personen erschienen zwar in Anzug und Krawatte, aber ihre Erklärungen waren unzureichend. Eine oder mehrere Personen, die eventuell versagt haben könnten, wurden nicht identifiziert, was die Situation noch mysteriöser macht.

Wo war der gesunde Menschenverstand? Am Münchner Flughafen sind 37.000 Menschen beschäftigt. Auch wenn es zu nächtlicher Stunde nur noch wenige gewesen sein sollten, hätte doch irgendjemandem auffallen müssen, dass es nicht in Ordnung ist, 600 Menschen über Nacht in Flugzeugen übernachten zu lassen. Offensichtlich waren die Zuständigkeits-Scheuklappen stärker als die natürliche Intelligenz.

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Bundespolizei und Nachtflugverbot: Weitere offene Fragen

Dass auch die Bundespolizei, die offenbar von Fluggästen informiert wurde, keinen Anlass zum Tätigwerden sah, wirft weitere Fragen auf. Es ist zu hinterfragen, ob ein Nachtflugverbot so in Stein gemeißelt sein muss, dass es derartige Folgen zeitigt. In dieser Nacht hat offenbar niemand mitgedacht, und wo die natürliche Intelligenz versagt, müssen Vorschriften her – so wird es auch in München sein.

Schon ein einziger Busfahrer hätte die Blamage abwenden können, natürlich auch Busse der Feuerwehr, der Bereitschaftspolizei oder der Rettungsdienste. Diese einfache Lösung wurde übersehen, was das Ausmaß des Versagens unterstreicht.

Krisenmanagement in München: Eine enttäuschende Realität

Der von Berlin nach dem Tag-der-Einheit-Desaster nach München abgeworbene Krisen-Manager Thomas Hoff Andersson dürfte sich seine Tätigkeit im angeblich wohlgeordneten München wohl anders vorgestellt haben. Dieses Ereignis zeigt, dass selbst etablierte Systeme anfällig für menschliches Versagen sind, wenn der gesunde Menschenverstand fehlt.

Insgesamt bleibt festzuhalten: Das Desaster am Münchner Flughafen ist ein Lehrstück darüber, wie Bürokratie und fehlende Initiative zu peinlichen Blamagen führen können. Die Passagiere verdienen eine bessere Erklärung und Maßnahmen, um solche Vorfälle in Zukunft zu verhindern.

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