Kühlschrank-Umzug: Abtauen, sichern, warten – so geht's
Kühlschrank-Umzug: Abtauen, sichern, warten

Ein Kühlschrank ist schwerer, als viele denken – und empfindlicher, als er aussieht. Beim Umzug zeigt sich schnell: Wer ihn falsch behandelt, riskiert teure Schäden. Ohne Vorbereitung geht nichts. Das gilt für klassische Standgeräte genauso wie für No-Frost-Modelle oder große Kühl-Gefrier-Kombinationen.

Kühlschrank vor dem Umzug richtig vorbereiten

Zuerst muss das Gerät komplett leer sein. Alle Vorräte kommen in Kühlbox oder Isoliertasche. Da der Kühlschrank am neuen Ort Zeit braucht, um wieder kalt zu werden, lohnt es sich, in den Tagen vor dem Termin möglichst viel aufzubrauchen, erklärt myHOMEBOOK. Klassische Geräte mit Gefrierfach müssen außerdem abgetaut werden.

Am besten wird der Kühlschrank zwei Tage vor dem Umzug vom Strom getrennt. Türen auf, Schale davor, Handtücher dazu. So kann das Tauwasser aufgefangen werden.

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Ist alles eisfrei, wird der Innenraum gründlich trocken gewischt. Bleibt Feuchtigkeit zurück, droht bei längerer Standzeit ein Schaden. Bei dicker Eisschicht helfen ein Ventilator oder eine Schüssel mit heißem Wasser. Vom oft genannten „Hausmittel“ Föhn ist abzuraten. Der plötzliche Temperatursprung kann die Beschichtung schädigen. No-Frost-Geräte sparen sich das Abtauen, hier reicht je nach Modell das Leeren des Kondensatbehälters.

Teile sichern und Kühlschrank verpacken

Einlegeböden, Türfächer, Gemüseschubladen und Glasplatten müssen herausgenommen und separat verpackt werden. Handtücher oder Luftpolsterfolie schützen am besten.

Das Stromkabel wird fixiert, die Türen mit Klebeband gesichert. Die empfindliche Rückseite mit Leitungen und Kompressor schützt eine Decke oder Karton. Umzugsunternehmen wickeln Geräte oft zusätzlich in Stretchfolie ein.

Große Side-by-Side-Geräte oder French-Door-Modelle wiegen schnell 100 Kilogramm oder mehr. In engen Treppenhäusern wird es schwierig.

Große Kühl-Gefrier-Kombis sind eine Herausforderung

Vor dem Mieten eines Transporters sollten die Maße geprüft werden. Auch Türbreiten und der Platz im Aufzug am neuen Wohnort müssen passen. Für den Transport durchs Treppenhaus lieber eine Person mehr einplanen. Bei Geräten mit Festwasseranschluss muss dieser fachgerecht getrennt werden. Die Bedienungsanleitung erklärt, wie Restwasser abgelassen wird.

Ein Kühlschrank gehört stehend transportiert. Wenn das nicht geht, dann so aufrecht wie möglich. Schmieröl und Kühlmittel können sonst im Kreislauf verrutschen und Schäden verursachen. Niemals auf die Rückseite legen. Alte Decken polstern das Gerät im Transporter ab.

Nach dem Umzug erst warten, dann einschalten

Am neuen Platz wird der Stand mit einer Wasserwaage geprüft und bei Bedarf nachjustiert. Danach heißt es warten. Stand das Gerät aufrecht, reichen bei modernen Modellen zwei bis vier Stunden. Lag es während des Transports, sollte es einen ganzen Tag ruhen. Erst danach kommen die Vorräte zurück in den Kühlschrank.

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