Osterferienstart: ADAC und ACE erwarten überschaubare Staus mit Ausnahmen
Osterferienstart: Staugefahr bleibt überschaubar

Osterferienstart: Verkehrslage bleibt weitgehend ruhig, doch zwei Hotspots drohen

Obwohl mit Niedersachsen und Bremen die ersten Bundesländer in die Osterferien starten, dürfte die Verkehrssituation auf deutschen Autobahnen am kommenden Wochenende vom 20. bis 22. März 2026 insgesamt vergleichsweise entspannt bleiben. Sowohl der ADAC als auch der Auto Club Europa (ACE) erwarten, dass die Staugefahr deutschlandweit überschaubar ist. Allerdings gibt es zwei bedeutende Ausnahmen, die für längere Wartezeiten sorgen könnten.

Nord-Süd-Gefälle: Elbtunnel und Engelbergtunnel als Engpässe

Im Norden Deutschlands steht erneut eine Vollsperrung des Elbtunnels auf der A 7 bei Hamburg an, die den Verkehr erheblich beeinträchtigen wird. Im Süden, genauer in Baden-Württemberg, sind das Leonberger Dreieck bei Stuttgart aufgrund einer gesperrten Tunnelröhre des Engelbergtunnels sowie der Abschnitt der A 8 von Ulm nach Stuttgart stark staugefährdet. Diese beiden Achsen könnten zu erheblichen Verzögerungen führen, während der Rest des Netzes weitgehend frei bleibt.

Wochenendprognose: Freitag bis Sonntag im Detail

Freitag: Wie üblich wird es rund um Ballungsräume zu Verzögerungen kommen, da Berufs- und Wochenendpendlerverkehr ihren Höhepunkt erreichen. Samstag: Der ACE erwartet leichte Verzögerungen, aber wenig Staus. Besonders betroffen sind Richtungen zum Alpenraum, der Großraum Hamburg durch die Elbtunnel-Sperrung und das Leonberger Dreieck. In Bremen und Niedersachsen könnte durch den Ferienstart etwas mehr Reiseverkehr auftreten. Sonntag: Bei schönem Frühlingswetter sind auf untergeordneten Straßen Ausflügler zu erwarten, doch hohe Spritkosten infolge des Irankrieges könnten viele von spontanen Trips abhalten.

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Staugefährdete Autobahnen in Deutschland

ADAC und ACE listen folgende Autobahnen als potenziell staugefährdet auf, oft in beiden Richtungen:

  • A 1: Köln – Dortmund – Münster – Osnabrück – Bremen – Hamburg – Lübeck
  • A 2: Berlin – Hannover – Dortmund – Oberhausen
  • A 3: Arnheim – Oberhausen – Köln – Frankfurt – Würzburg – Nürnberg
  • A 4: Heerlen/Aachen – Köln – Olpe
  • A 5: Heidelberg – Karlsruhe – Basel
  • A 6: Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
  • A 7: Füssen/Reutte – Ulm – Würzburg und Hannover – Hamburg – Flensburg
  • A 8: Salzburg – München – Ulm – Stuttgart – Karlsruhe
  • A 9: München – Nürnberg
  • A 10: Berliner Ring
  • A 12: Berliner Ring – Frankfurt/Oder
  • A 13: Dresden – Schönefelder-Kreuz
  • A 45: Aschaffenburg – Gießen – Dortmund
  • A 59: Düsseldorf – Köln – Bonn
  • A 81: Stuttgart – Heilbronn
  • A 93: Kiefersfelden – Rosenheim
  • A 95: München – Garmisch-Partenkirchen
  • A 99: Autobahnring München

Österreich und Schweiz: Geringe Beeinträchtigungen erwartet

In Österreich rechnen die Verkehrsclubs mit keinen größeren Verzögerungen auf Transitstrecken, da der intensive Osterreiseverkehr noch aussteht und Skitouristen abnehmen. Allerdings können Baustellen wie auf der Brennerautobahn durch die Sanierung der Luegbrücke zu Stoßzeiten Staus verursachen. In der Schweiz ist das Verkehrsaufkommen außerhalb des Berufsverkehrs am Freitag gering, mit punktuellen Verzögerungen in Skigebieten. Staugefährdet sind Routen wie Gotthard und San Bernardino.

Wartezeiten an Grenzen, insbesondere an Übergängen von Österreich nach Deutschland, sind aufgrund stichprobenhafter Kontrollen möglich. Reisende sollten aktuelle Informationen von ADAC und ASFINAG nutzen, um ihre Fahrten zu planen.

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