Gefährliche Schlosskurve in Penkun wird entschärft – Halbjährige Vollsperrung ab Mai
Penkun: Schlosskurve wird entschärft – Halbes Jahr Vollsperrung

Gefährliche Schlosskurve in Penkun wird endlich entschärft

Ein langjähriges Verkehrsproblem in Penkun wird nun gelöst: Die gefährliche Kurve an der Schlossmauer an der Kreisstraße VG 85 am Ortseingang wird durch einen umfassenden Straßenausbau deutlich sicherer gestaltet. Ab Montag, dem 4. Mai 2026, kommt es jedoch zu einer voraussichtlich bis Ende Oktober dauernden Vollsperrung des betroffenen Abschnitts.

Neue Fahrbahn auf frischem Damm

Das Straßenbauamt Neustrelitz teilt mit, dass auf dem rund 1.000 Meter langen Abschnitt zwischen der Kreuzung mit der Kreisstraße VG 85 und dem Schlosshof Penkun die Fahrbahn grundhaft erneuert wird. Ein Großteil der neuen Straße entsteht dabei auf einem neu errichteten Damm, was insbesondere die bislang riskante Kurve im Bereich der Schlossmauer deutlich verkehrssicherer machen soll. Parallel dazu wird auf der Trasse der bisherigen Fahrbahn ein separater Radweg angelegt, der Radfahrern eine sichere Verbindung bietet.

Bauarbeiten und Kosten im Detail

Die Bauarbeiten dieser Gemeinschaftsmaßnahme zwischen der Stadt Penkun und dem Straßenbauamt Neustrelitz haben bereits im Herbst 2025 begonnen und werden durch das Unternehmen Straßen- und Tiefbau GmbH Röwer ausgeführt. Die Gesamtkosten belaufen sich auf circa eine Million Euro, wovon das Straßenbauamt den Löwenanteil trägt und die Stadt Penkun sich mit 75.000 Euro beteiligt. Die neue Straße wird in einem größeren Bogen um einen Teil des Schlosshügels führen, was die Sichtverhältnisse erheblich verbessert.

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Umleitungen während der Vollsperrung

Während der Bauphase wird der Verkehr umgeleitet: Von Sommersdorf kommend führt die Route über die L27 und Casekow nach Gartz auf die B2 und B113 nach Storkow und weiter über die L283 nach Penkun. Aus Richtung Wollin wird der Verkehr über Krackow und die B113 nach Penkun geleitet. Die Stadt Penkun und das Straßenbauamt Neustrelitz bitten alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis und eine angepasste Reiseplanung.

Jahrzehntelanges Warten hat ein Ende

Bürgermeisterin Antje Zibell (Werteunion) betont, dass dieses Vorhaben seit Jahrzehnten auf der Liste der Stadt stand. „Die alte Straße ist wirklich in einem schlechten Zustand“, sagte sie. Besonders um die Schlossecke herum sei die Straße weder stadteinwärts noch -auswärts einsehbar, was zu einem hohen Unfallrisiko führte. Bislang seien zwar keine Unfälle passiert, doch das grenze an ein Wunder. Umso erfreulicher sei es, dass das Projekt nun abgeschlossen wird.

Zusammenarbeit und Investitionen

Laut Bürgermeisterin Zibell gab und gibt es eine gute Zusammenarbeit mit der bauausführenden Firma Röwer und dem Straßenbauamt. Beispielsweise wurde zum Mittelalterfest Ende März der Ampelverkehr aufgehoben, um den Verkehrsfluss zu erleichtern. „Die jetzt notwendige Vollsperrung war angekündigt. Dafür sollte jeder Verständnis haben“, so Zibell. Die Stadt investiert innerhalb des Projektes zusätzlich rund 100.000 Euro für den Bau und den Anschluss von Geh- und Radwegen. Da Penkun eine Insellage habe, seien größere Umleitungen unvermeidbar, doch das Ergebnis werde die Mühen wert sein.

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