Rostock startet Bau der neuen Rechtsabbiegespur zur Stadthafenzufahrt an der L22
Rostock: Bau der Rechtsabbiegespur zur Stadthafenzufahrt startet

Rostock startet Bau der neuen Rechtsabbiegespur zur Stadthafenzufahrt an der L22

Die Stadt Rostock beginnt am Montag, dem 13. April 2026, mit umfangreichen Bauarbeiten an der Landesstraße 22, die unter dem Namen Am Strande bekannt ist. Im Fokus steht die Errichtung einer neuen Rechtsabbiegespur in Richtung des Stadthafens, die sich auf Höhe des Parkplatzes Warnowufer und der Fischerstraße befinden wird. Diese Maßnahme wird von der Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung (RGS) durchgeführt und ist ein zentraler Bestandteil der umfassenden Neugestaltung des Rostocker Stadthafens.

Verkehrsverbesserungen und zukünftige Mobilitätslösungen

Die neue Rechtsabbiegespur dient primär der Sicherung der Zufahrt zum Stadthafen und soll langfristig in einen geplanten Mobilitätspunkt (Mobility-Hub) münden. Dieser Hub wird künftig Busanbindungen, überdachte Fahrradstellplätze und moderne Ladepunkte für Elektrofahrzeuge umfassen. Darüber hinaus schafft der Umbau wichtige Voraussetzungen für die geplante neue Warnowbrücke und eine zukünftige Plaza im Hafengebiet. Ein weiterer Vorteil ist die verbesserte Anbindung zum Kempowski-Ufer, die insbesondere während anstehender Großbaustellen aufrechterhalten werden kann.

Im Zuge der Bauarbeiten werden umfangreiche Anpassungen vorgenommen:

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  • Der nördliche Fahrbahnrand wird neu gefasst und strukturiert.
  • Die Entwässerungssysteme werden optimiert und angepasst.
  • Grünflächen erhalten eine neue Gestaltung und Pflege.
  • Die Beleuchtung wird modernisiert und energieeffizienter ausgestaltet.
  • Die Verkehrsbeschilderung wird vollständig überarbeitet und aktualisiert.

Verkehrseinschränkungen und Umleitungen für Fußgänger und Radfahrer

Während der Bauphase, die voraussichtlich bis Anfang Mai 2026 andauern wird, müssen Verkehrsteilnehmer mit erheblichen Einschränkungen rechnen. Auf der L22 in Fahrtrichtung Werftdreieck wird der rechte Fahrstreifen im Kreuzungsbereich vollständig gesperrt. Besonders betroffen sind Fußgänger und Radfahrer, da die Fuß- und Radüberführungen im unmittelbaren Baubereich nicht nutzbar sein werden.

Für die Querung der L22 werden alternative Wege empfohlen:

  1. Nutzen Sie die nahegelegenen Ampelanlagen am Kanonsberg für eine sichere Überquerung.
  2. Alternativ steht die Ampelanlage auf Höhe der Schnickmannstraße zur Verfügung.

Eine gesonderte Umleitung für den motorisierten Verkehr ist nicht vorgesehen, da die Bauarbeiten lokal begrenzt bleiben. Die Anpassung der Lichtsignalanlagen erfolgt parallel in enger Abstimmung mit dem Tiefbauamt, um die Verkehrsbeeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. Die Stadt Rostock bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis und erhöhte Aufmerksamkeit während dieser Bauphase.

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