Sekundenschlaf auf der A20 führt zu Verkehrsunfall bei Neubrandenburg
Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit reichte aus, um auf der Autobahn 20 bei Neubrandenburg einen schweren Verkehrsunfall zu verursachen. Am Sonntagnachmittag gegen 17.15 Uhr kam ein 68-jähriger Fahrer aus Polen aufgrund von Sekundenschlaf von der Fahrbahn ab und verursachte erheblichen Sachschaden.
Unfallhergang und Folgen
Nach Polizeiangaben war der Mann mit seinem Honda in Richtung Lübeck unterwegs, als er kurz hinter der Anschlussstelle Neubrandenburg-Ost nach rechts von der Fahrbahn abkam. Das Fahrzeug geriet in den Seitenbereich der Autobahn und beschädigte dabei Teile der Nebenanlage. Der Wagen wurde so stark beschädigt, dass er nicht mehr fahrbereit war und abgeschleppt werden musste.
Der entstandene Sachschaden wird von den Ermittlern auf etwa 5.000 Euro geschätzt. Erfreulicherweise wurde bei dem Unfall niemand verletzt, was angesichts der Schwere des Vorfalls als großer Glücksfall zu werten ist.
Verkehrsbehinderungen und rechtliche Konsequenzen
Während der Unfallaufnahme und der Bergung des beschädigten Fahrzeugs kam es zu leichten Verkehrsbehinderungen auf der stark frequentierten Autobahnstrecke. Die Polizei leitete gegen den 68-jährigen Fahrer ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs ein.
Die Ermittlungen zu den genauen Umständen des Unfalls dauern noch an, doch steht bereits fest, dass Sekundenschlaf als Hauptursache für den Vorfall identifiziert wurde. Dieser Fall unterstreicht erneut die Gefahren von Müdigkeit am Steuer auf langen Autobahnstrecken.



