Brandenburg und Berlin: SPD und CDU planen Wiedereinführung des Azubi-Tickets
SPD und CDU planen Wiedereinführung des Azubi-Tickets

SPD und CDU planen Wiedereinführung des Azubi-Tickets in Brandenburg und Berlin

Die SPD und CDU in Brandenburg haben sich darauf verständigt, das vergünstigte Azubi-Ticket für Busse und Bahnen wieder einzuführen. Die Rückkehr des beliebten Angebots soll gemeinsam mit dem Land Berlin zum Beginn des neuen Ausbildungsjahres im September 2026 umgesetzt werden. Dies gab der SPD-Fraktionsvorsitzende Björn Lüttmann im Brandenburger Landtag in Potsdam bekannt.

Kosten und Finanzierung des vergünstigten Tickets

Das Land Brandenburg rechnet mit Kosten zwischen 2,5 und 4 Millionen Euro für das kommende Ausbildungsjahr. Auszubildende sollen künftig mit Hilfe eines Landeszuschusses statt der regulären 63 Euro für das Deutschland-Ticket nur noch 37,80 Euro monatlich zahlen müssen. Zuletzt hatten laut Angaben der SPD-Fraktion rund 12.000 Auszubildende in Brandenburg von dem vergünstigten Ticket profitiert, bevor es Ende 2024 auslief.

Politische Unterstützung und Koalitionsverhandlungen

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Jan Redmann betonte die Bedeutung des Instruments: „Dieses Instrument unterstützt dabei, junge Menschen in Arbeit zu bringen.“ Die Ankündigung fällt in eine Phase, in der SPD und CDU in Brandenburg über die Bildung einer neuen Koalition verhandeln. Die Wiedereinführung des Azubi-Tickets könnte somit ein frühes Projekt der möglichen Regierungskooperation werden.

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Koordinierte Umsetzung mit Berlin

Ursprünglich hatte das Land Berlin einen Verkaufsstart für das vergünstigte ÖPNV-Ticket bereits zum 1. Februar 2026 angekündigt, diesen Termin dann aber verschoben. Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) hält eine gemeinsame Einführung in beiden Ländern für sinnvoll, um eine einheitliche Regelung im Verbundgebiet zu gewährleisten. Die „Märkische Allgemeine Zeitung“ hatte zuerst über die geplante Wiedereinführung berichtet.

Die Rückkehr des Azubi-Tickets wird von vielen Seiten begrüßt, da es nicht nur die Mobilität von Auszubildenden verbessert, sondern auch einen Beitrag zur Fachkräftesicherung in der Region leisten soll. Die genauen Details zur Antragstellung und den Förderbedingungen werden in den kommenden Monaten finalisiert.

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