Thüringen: Bündnis fordert massive Finanzspritze für Bus und Bahn vor Verkehrsministerkonferenz
Vor der anstehenden Verkehrsministerkonferenz der Länder am 25. und 26. März hat das Bündnis sozialverträgliche Mobilitätswende Thüringen konkrete und dringende Schritte für eine flächendeckende Mobilität im Freistaat gefordert. Die Initiative pocht auf eine deutliche Aufstockung der finanziellen Mittel sowie verbesserte Rahmenbedingungen für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV).
Ländliche Regionen drohen abgehängt zu werden
In einer aktuellen Mitteilung betont das Bündnis, dass Busse und Bahnen überall in Thüringen erreichbar, zuverlässig, barrierefrei zugänglich und langfristig finanziert sein müssten. Besonders in den ländlich geprägten Regionen des Bundeslandes sei eine verlässliche Anbindung essenziell, um eine soziale und ökologische Mobilitätswende zu ermöglichen. Die strukturelle Unterfinanzierung der Kommunen müsse durch Bund und Länder umgehend beendet werden.
Das Bündnis fordert dauerhaft mehr Mittel nicht nur für den Ausbau von Bus und Bahn, sondern auch für die Förderung des Rad- und Fußverkehrs. Nur so könne eine nachhaltige Verkehrsinfrastruktur geschaffen werden, die allen Bürgerinnen und Bürgern zugutekomme.
Solidarität mit den Beschäftigten der Verkehrsbetriebe
Zudem erklärte sich das Bündnis ausdrücklich solidarisch mit den Beschäftigten der Verkehrsbetriebe, die derzeit für bessere Arbeitsbedingungen kämpfen. „Der ÖPNV funktioniert nur mit den Menschen, die ihn täglich betreiben. Für eine sichere Daseinsvorsorge braucht es attraktive und angemessen entlohnte Arbeitsplätze“, heißt es in der Stellungnahme. Diese Unterstützung unterstreicht die Forderung nach einer ganzheitlichen Verbesserung des öffentlichen Verkehrs, die sowohl die Infrastruktur als auch das Personal umfasst.
Die Verkehrsministerkonferenz wird somit unter erheblichem Erwartungsdruck stehen, konkrete Lösungen für die Finanzierung und den Ausbau des ÖPNV in Thüringen und anderen Bundesländern zu finden.



