Verkehrsgesellschaft Ludwigslust-Parchim versteigert ausgemusterte Busse und Transporter ab 2000 Euro
VLP versteigert Busse und Transporter ab 2000 Euro

Verkehrsgesellschaft Ludwigslust-Parchim versteigert ausgemusterte Busse und Transporter

Die Verkehrsgesellschaft Ludwigslust-Parchim (VLP) räumt aktuell ihren Fuhrpark auf und bietet dabei eine ungewöhnliche Gelegenheit für Schnäppchenjäger und Fahrzeugenthusiasten. Gegen Höchstgebot werden mehrere ausrangierte Transporter und sogar große Busse mit bis zu 50 Sitzplätzen zum Verkauf gestellt. Die Mindestgebote beginnen bei nur 2000 Euro, doch Interessenten müssen einige wichtige Details beachten.

Überlandbus mit 50 Sitzplätzen im Angebot

Ein besonderes Highlight im Angebot ist ein ehemaliger Überlandbus des Herstellers MAN mit stolzen 320 PS. Das Fahrzeug, das im Jahr 2009 erstmals zugelassen wurde, bietet Platz für 50 Passagiere und weist eine Länge von über 12 Metern bei einem Gewicht von etwa 13 Tonnen auf. Allerdings hat der Bus keinen gültigen TÜV mehr und zeigt an einigen Stellen bereits Rostansätze. Das Mindestgebot für diesen Giganten liegt bei 2000 Euro, wobei die Abholung und der Transport eine logistische Herausforderung darstellen können.

Weitere Fahrzeuge im Verkauf

Neben dem großen Überlandbus stehen auch weitere Fahrzeuge zum Verkauf:

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  • Ein Mercedes Viano Van mit Erstzulassung 2011 und über 300.000 Kilometern auf dem Tacho. Dieser verfügt noch über einen gültigen TÜV bis Februar 2027 und ist mit einem Mindestgebot von 2750 Euro am Standort Parchim erhältlich.
  • Ein Volkswagen Transporter T5, der in Ludwigslust zum gleichen Einstiegspreis von 2750 Euro angeboten wird.

Alle Fahrzeuge sind auf der Internetseite der VLP mit detaillierten Steckbriefen, Fotos und Angaben zu technischen Daten, Ausstattung, Kilometerständen sowie festgestellten Mängeln gelistet.

Bedingungen und Ablauf des Verkaufs

Der Verkauf erfolgt ausschließlich gegen Höchstgebot, wobei die VLP ausdrücklich betont, dass Gesamtgebote für alle angebotenen Fahrzeuge gegenüber Einzelgeboten bevorzugt berücksichtigt werden. Interessenten können die Fahrzeuge nach vorheriger Terminvereinbarung besichtigen, um sich ein genaues Bild von deren Zustand zu machen.

Schriftliche Angebote müssen bis zum 11. März um 18 Uhr eingereicht werden. Nach einem erfolgreichen Kauf sind die Käufer für den Abtransport der abgemeldeten Fahrzeuge verantwortlich. Die VLP gibt hierfür eine Frist von maximal sieben Werktagen nach Zahlungseingang vor. Wird diese Frist überschritten, fallen Strafgebühren in Höhe von 100 Euro pro Fahrzeug und Tag an.

Bislang hat die Verkehrsgesellschaft keine Angaben zum bisherigen Interesse an den Fahrzeugen gemacht oder klargestellt, ob auch Privatpersonen an der Versteigerung teilnehmen können. Eine entsprechende Anfrage der Redaktion blieb bis Donnerstagabend unbeantwortet.

Diese Aktion bietet eine seltene Chance, große Fahrzeuge zu vergleichsweise niedrigen Preisen zu erwerben, erfordert jedoch sorgfältige Planung und Bereitschaft, mit möglichen Mängeln umzugehen.

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