Schwerer Vorfahrtsunfall an Tankstelle bei Malliß: Drei Personen schwer verletzt
Am Dienstagvormittag gegen 11 Uhr ereignete sich auf der B191 zwischen Malk-Göhren und Malliß ein schwerer Verkehrsunfall mit dramatischen Folgen. An der dortigen Tankstelle kam es zu einer folgenschweren Kollision, bei der drei Personen schwer verletzt wurden und erheblicher Sachschaden entstand.
Vorfahrtsmissachtung führt zu heftigem Zusammenstoß
Laut Polizeiangaben war eine 77-jährige Autofahrerin vom Gelände der Tankstelle auf die Bundesstraße 191 auffahren und übersah dabei offenbar die Vorfahrt. Die Seniorin kollidierte mit dem Fahrzeug einer 31-jährigen Autofahrerin, die in Richtung Eldena (Malk-Göhren) unterwegs war. Der Aufprall war so heftig, dass der Kleinwagen der älteren Dame mit allen vier Rädern von der Fahrbahn abhob und gegen ein Verkehrsschild geschleudert wurde.
Drei Schwerverletzte in Krankenhäuser eingeliefert
Neben den beiden Fahrerinnen wurde auch ein Beifahrer bei dem Unfall schwer verletzt. Alle drei Verletzten mussten umgehend in umliegende Krankenhäuser gebracht werden. Die Polizei teilte mit, dass zum Zeitpunkt der Unfallaufnahme bei keinem der Beteiligten Lebensgefahr bestand, doch die Verletzungen waren ernst genug für einen stationären Aufenthalt.
Straßensperrung und erheblicher Sachschaden
Die Bundesstraße 191 musste nach dem Unfall bis etwa 13 Uhr vollständig gesperrt werden. Erst nachdem die Feuerwehr Malliß die Fahrbahn von Trümmerteilen gereinigt hatte, konnte die Strecke halbseitig wieder freigegeben werden. Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf etwa 30.000 Euro und ermittelt weiter zur genauen Unfallursache.
Die Verkehrsunfallaufnahme wurde vor Ort durchgeführt, wobei Zeugenaussagen den heftigen Verlauf des Zusammenstoßes bestätigten. Die Ermittlungen konzentrieren sich nun auf die Umstände, die zur Vorfahrtsmissachtung führten, und mögliche weitere Faktoren, die den Unfall begünstigt haben könnten.



