Knifflige Baustelle in Waren: Bahnverkehr wird für mehrere Wochen eingestellt
Während oben auf dem Schweriner Damm aktuell gebaut beziehungsweise abgerissen wird, fahren unten noch die Züge. Doch diese Situation wird sich bald ändern: Sobald der Abbruch der Brücke „Süd“ in Waren ansteht, muss der Bahnverkehr für mehrere Wochen komplett ruhen. Diese Maßnahme betrifft nicht nur den Regionalverkehr, sondern hat auch Auswirkungen auf Pendler und Reisende in der gesamten Region.
Verzögerungen bei Bahnbauarbeiten verschärfen die Situation
Die Deutsche Bahn hat kürzlich angekündigt, dass sich der ursprünglich für den 30. April geplante Abschluss der Generalsanierung zwischen Berlin und Hamburg auf unbestimmte Zeit verschiebt. Aktuell werden deshalb Züge im Regionalverkehr teilweise über Waren umgeleitet. So pendelt aus Schwerin mehrmals täglich der RE85 über Waren nach Berlin, allerdings ohne Halt an der Müritz.
Falls parallel dazu auch noch die Bahnstrecke Berlin-Rostock aufgrund des Brückenbaus in Waren gesperrt wird, wäre das ein erhebliches Problem für Pendler und Reisende im Westen und in der Mitte von Mecklenburg-Vorpommern, wie Verkehrsexperten betonen.
Sprengung der Brücke „Süd“ für Mitte Oktober geplant
Das Straßenbauamt Neustrelitz geht jedoch bisher davon aus, dass der Zeitplan für den Brückenabriss nicht in Gefahr ist. Demnach soll die Sprengung der Brücke „Süd“ auf der B192 in Waren Mitte Oktober dieses Jahres erfolgen. Diese Information wurde bei der Vorstellung des diesjährigen Bauprogramms des Straßenbauamtes bekannt gegeben.
Die Verantwortlichen gehen davon aus, dass bis dahin die Bahn mit ihren Bauarbeiten auf anderen Strecken fertig sein wird. Wie schon bei der Brücke „Nord“ ist für die Sprengung und den Abbruch eine mehrwöchige Bahnsperrung notwendig. Autofahrer, Fußgänger und Radfahrer müssen hingegen nur mit einer mehrstündigen Sperrung am Tag der Sprengung rechnen.
Auswirkungen auf den Verkehr und alternative Routen
Die geplante Sperrung des Bahnverkehrs wird voraussichtlich mehrere Wochen andauern und betrifft:
- Den Regionalverkehr zwischen Berlin und Rostock
- Umleitungsstrecken für Züge aus anderen Regionen
- Pendler, die regelmäßig diese Strecken nutzen
Verkehrsplaner empfehlen betroffenen Reisenden, sich frühzeitig über alternative Verkehrsmittel und Routen zu informieren. Die genauen Daten der Sperrung werden noch bekannt gegeben, sobald der genaue Zeitpunkt der Sprengung feststeht.



