Adele Neuhauser über Muttertag: Mütter werden zu wenig geschätzt
Adele Neuhauser: Mütter werden zu wenig geschätzt

Die Schauspielerin Adele Neuhauser hat sich kritisch über den Muttertag geäußert. „Ich finde es traurig, wenn man das betonen muss“, sagte die 67-jährige Österreicherin der Deutschen Presse-Agentur. Sie betonte, dass Mütter generell tagtäglich gefordert seien und zu wenig geschätzt würden. „Insofern ist dieser Tag vielleicht gar nicht so schlecht, um sich noch mal darauf zu besinnen, was Mütter eigentlich so leisten.“

Kein besonderes Ritual mit dem Sohn

Auf sich selbst bezog Neuhauser die Kritik jedoch nicht: „Nein, nein, ich wurde geliebt und geehrt.“ Mit ihrem Sohn Julian Pajzs, einem 39-jährigen Jazzmusiker und Filmkomponisten, pflege sie kein spezielles Ritual zum Muttertag. „Wir sind auch sehr weit voneinander entfernt. Ich lebe in Wien und mein Sohn in Berlin. Ich befürchte, wir werden uns an dem Tag nicht sehen können“, erklärte sie.

Neuer ZDF-Zweiteiler mit Neuhauser

Am Muttertag selbst veröffentlicht das ZDF in seinem Streamingportal einen neuen Zweiteiler mit Neuhauser in der Hauptrolle. In „Mama ist die Best(i)e“, der am 18. Mai um 20.15 Uhr ausgestrahlt wird, verkörpert sie eine Frau, die ihren Mann umgebracht haben soll. Nach ihrer Freilassung aus dem Gefängnis sucht sie den wahren Mörder – auch unter ihren Kindern. Das Verhältnis der Mutter zur Familie ist dabei mehr als angespannt.

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Neuhauser, die durch ihre Rolle als Ermittlerin im Wiener „Tatort“ bekannt wurde, zeigt in diesem Film eine ganz andere Seite. Die Geschichte beleuchtet die komplexen Beziehungen innerhalb einer Familie und stellt die Frage nach Schuld und Vergebung. Der Zweiteiler verspricht Spannung und emotionale Tiefe.

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