Dekanin Heike Kielstein bewirbt sich um weitere Amtszeit in Halle
Heike Kielstein, die derzeitige Dekanin der Medizinischen Fakultät an der Universität Halle, befindet sich in der entscheidenden Phase ihrer ersten Amtszeit. Mit dem Ende ihrer aktuellen Periode in Sichtweite hat sie nun offiziell ihre Kandidatur für eine weitere vierjährige Amtszeit angekündigt. In einem ausführlichen Gespräch reflektiert sie über ihre bisherige Arbeit, unvorhergesehene Entwicklungen und die Gründe, warum sie die Führungsposition weiterhin innehaben möchte.
Kommunikation als zentrales Element der Dekanatsarbeit
Bereits zu Beginn ihrer Tätigkeit als Dekanin hatte Heike Kielstein deutlich gemacht, dass der offene Dialog und die kontinuierliche Kommunikation zu ihren Kernprioritäten gehören. Auf die Frage, wie viele Gespräche sie in den vergangenen dreieinhalb Jahren geführt hat, antwortet sie nach kurzem Überlegen mit einem Lächeln: „Es waren sehr viele – ich glaube, fast zu viele.“ Diese Aussage unterstreicht ihr Engagement für den persönlichen Austausch mit Studierenden, Mitarbeitenden und Kooperationspartnern.
Für Kielstein ist der direkte Kontakt zu den Menschen ein besonders wichtiges Anliegen. Sie betont, dass diese Gespräche nicht nur informativ, sondern auch essenziell für die Weiterentwicklung der Fakultät sind. Trotz der hohen Anzahl an Terminen und Meetings beschreibt sie ihre Erfahrungen als „anstrengend, aber es fühlt sich gut an“. Diese Mischung aus Herausforderung und Erfüllung charakterisiert ihre Amtszeit und motiviert sie zur erneuten Kandidatur.
Bilanz und unerwartete Herausforderungen
In ihrer bisherigen Amtszeit hat Heike Kielstein verschiedene Projekte und Initiativen vorangetrieben, die die Medizinische Fakultät in Halle stärken sollen. Dazu gehören unter anderem:
- Die Förderung der interdisziplinären Zusammenarbeit innerhalb der Universität
- Die Verbesserung der Studienbedingungen für angehende Medizinerinnen und Mediziner
- Die Intensivierung der Forschungskooperationen mit anderen Einrichtungen
Allerdings gab es auch Entwicklungen, die anders verliefen als ursprünglich erwartet. Kielstein spricht offen über diese Aspekte, ohne jedoch ins Detail zu gehen. Sie betont, dass Flexibilität und Anpassungsfähigkeit in ihrer Rolle als Dekanin unverzichtbar sind.
Die Kombination aus geplanten Maßnahmen und der Bewältigung unvorhergesehener Situationen hat ihre Amtszeit geprägt. Trotz der Herausforderungen blickt sie positiv auf die geleistete Arbeit zurück und sieht Potenzial für weitere Verbesserungen in den kommenden Jahren.
Motivation für eine weitere Amtsperiode
Die Entscheidung, sich erneut zur Wahl zu stellen, begründet Heike Kielstein mit ihrer anhaltenden Leidenschaft für die Aufgaben der Dekanin und ihrem Wunsch, begonnene Projekte zu vollenden. Sie ist überzeugt, dass ihre Erfahrungen aus der ersten Amtszeit wertvolle Erkenntnisse für die zukünftige Arbeit liefern.
„Die vergangenen Jahre waren intensiv und lehrreich“, erklärt sie. „Ich möchte diese Erfahrungen nutzen, um die Medizinische Fakultät weiter voranzubringen und die Rahmenbedingungen für Lehre, Forschung und Patientenversorgung zu optimieren.“
Mit ihrer erneuten Kandidatur signalisiert Kielstein Kontinuität und Verlässlichkeit. Sie hofft auf die Unterstützung der Universitätsgemeinschaft, um ihre Vision für die Medizinische Fakultät in Halle in den nächsten vier Jahren weiter umsetzen zu können.



