Jedes vierte Grundschulkind oft unter Druck: Wie Eltern erkennen, ob Schule stresst
Jedes vierte Grundschulkind oft unter Druck: Stress erkennen

Schon Grundschüler stehen unter Druck: Jeder vierte Sechs- bis Zehnjährige fühlt sich laut Eltern häufig gestresst. Versagensängste, Mobbing, Streit zu Hause oder Social Media – die Belastungen schlagen sich immer häufiger in Diagnosen wie Angststörungen und Anpassungsproblemen nieder. Ein Kinder- und Jugendpsychologe erklärt, woran Sie erkennen, ob Ihr Kind mehr als „nur“ Alltagsstress hat, welche Warnsignale Sie nie abtun sollten und mit welchen konkreten Strategien Sie Ihr Kind im Alltag wirklich entlasten können.

Warnsignale erkennen

Eltern sollten aufmerksam werden, wenn ihr Kind plötzlich Bauchschmerzen oder Kopfschmerzen vor der Schule bekommt, sich zurückzieht oder Schlafprobleme hat. Auch Konzentrationsstörungen und Reizbarkeit können Anzeichen für Überlastung sein. Der Psychologe rät, diese Signale ernst zu nehmen und nicht als „Phase“ abzutun.

Strategien zur Entlastung

Um das Kind zu entlasten, empfiehlt der Experte feste Rituale, ausreichend Freizeit ohne Verpflichtungen und offene Gespräche ohne Druck. Loben Sie nicht nur Leistungen, sondern auch Anstrengung und Ausdauer. Vermeiden Sie Vergleiche mit Geschwistern oder Mitschülern. Helfen Sie Ihrem Kind, eigene Lösungen für Probleme zu finden, statt alles abzunehmen.

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