Eiskunstlauf-Legende Katarina Witt ist mit 60 Jahren so selbstbewusst wie eh und je. Im Interview mit der Zeitschrift „Bunte“ spricht die Doppel-Olympiasiegerin offen über ihre Vorstellungen von Männern, Gleichberechtigung und dem Glück im Leben.
Keine Memme, sondern ein MacGyver
Witt wünscht sich einen starken Mann an ihrer Seite. „Ich brauche keinen Mann, der auf Socken seinen Namen tanzt. Ich will einen Mann, keine Memme. Der sollte vielleicht auch mal eine Glühbirne einschrauben können“, sagt sie deutlich. Gleichzeitig betont die Sportikone: „Das Wichtigste ist doch, dass sich Männer und Frauen auf Augenhöhe begegnen und respektieren.“ Für sie ist Gleichberechtigung in der Partnerschaft essenziell – ein Mann solle nicht nur dominant sein, sondern auch einfache handwerkliche Fähigkeiten besitzen.
Prominente Partner in der Vergangenheit
Die gebürtige Chemnitzerin war selbst mit beeindruckenden Männern liiert. 1992 hatte sie eine Beziehung mit „MacGyver“-Star Richard Dean Anderson. Zwei Jahre später eroberte Nena-Schlagzeuger Rolf Brendel ihr Herz. Nach dem gemeinsamen Film „Die Eisprinzessin“ (1996) machte ihr Regisseur Danny Huston sogar einen Heiratsantrag. Trotz dieser Erfahrungen weiß Witt: „Einen ständigen Glückszustand kann es nicht geben. Man schätzt Glück auch viel mehr, wenn man es sich durch Fleiß und Disziplin erarbeitet hat.“
Vom Olympia-Gold zur Glücksbotschafterin
Katarina Witt gewann bei den Olympischen Spielen 1984 in Sarajevo und 1988 in Calgary für die DDR Gold im Eiskunstlauf. Heute arbeitet sie unter anderem als TV-Sportkommentatorin und ist Glücksbotschafterin der Postcode Lotterie. Ihr Lebensweg zeigt, dass sie sowohl sportliche Höchstleistungen als auch persönliche Erfüllung sucht – immer mit dem Anspruch auf Augenhöhe und gegenseitigen Respekt.



