Shitstorm gegen Benjamin Karl: Seine Frau ermöglichte Olympiasieg
Shitstorm gegen Benjamin Karl: Frau ermöglichte Sieg

Ein Shitstorm hat den Olympiasieger Benjamin Karl erfasst, nachdem er mit Aussagen über sein traditionelles Rollenbild für Empörung gesorgt hatte. Dabei ist es genau diese Ehefrau, die ihm seine Karriere überhaupt erst ermöglicht hat. Eine Kolumne von Alexandra Zykunov zeigt auf, was man den steinzeitlichen Ansichten entgegensetzen kann.

Die Rolle der Ehefrau

Benjamin Karl, der im Februar 2026 Olympia-Gold gewann, erklärte in einem Interview, dass seine Frau zu Hause bleibe und sich um die Kinder kümmere, während er seiner Karriere nachgehe. Diese Aussagen lösten eine Welle der Kritik aus. Doch wer genauer hinsieht, erkennt: Ohne die unbezahlte Care-Arbeit seiner Frau hätte er niemals so erfolgreich sein können. Sie finanziert nicht nur den Alltag, sondern ermöglicht ihm auch das intensive Training.

Die Doppelmoral

Während Karl von seinem Erfolg spricht, bleibt im Hintergrund die Leistung seiner Frau unsichtbar. Sie organisiert den Haushalt, erzieht die Kinder und schafft ihm den Freiraum, den er für den Spitzensport braucht. Dieses Ungleichgewicht ist kein Einzelfall, sondern spiegelt ein gesellschaftliches Problem wider: Care-Arbeit wird systematisch abgewertet, obwohl sie die Grundlage für viele Karrieren bildet.

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Was wir daraus lernen können

Der Shitstorm zeigt, dass die Gesellschaft sensibler geworden ist für solche Ungerechtigkeiten. Statt Karls Aussagen zu verurteilen, sollten wir die Diskussion nutzen, um über die Bedeutung von Care-Arbeit zu sprechen. Es ist an der Zeit, dass wir diese Arbeit anerkennen und fair verteilen – nicht nur in den Familien, sondern in der gesamten Gesellschaft.

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