Eisheilige 2026: 3 Tipps zum Schutz empfindlicher Pflanzen
Eisheilige 2026: 3 Tipps für Pflanzenschutz

Die Sonne lacht, die Beete sind voll – doch mitten im Frühling droht noch einmal Frostgefahr. Tomaten, Gurken und Zucchini stehen vielerorts schon im Garten. Die Temperaturen fühlen sich frühsommerlich an. Aber mit den Eisheiligen Mitte Mai können die Nächte noch einmal empfindlich kalt werden, teils sogar mit Bodenfrost. Für zarte Pflanzen wird das schnell kritisch. Die gute Nachricht: Auch ein bereits bepflanzter Garten lässt sich jetzt noch wirksam schützen.

Eisheilige Mitte Mai bringen Kälte und Bodenfrost

Die Eisheiligen fallen jedes Jahr auf Mitte Mai. Sie gelten als letzte mögliche Kälteperiode im Frühjahr. Trotz milder Tage kann es in klaren Nächten noch einmal deutlich abkühlen. Laut Wetter.com gilt: „Während die Eisheiligen im Norden Deutschlands schon am 11. Mai beginnen, dauern die Eisheiligen in Süddeutschland vom 12. bis 15. Mai.“ Das Risiko für Bodenfrost bleibt also je nach Region unterschiedlich lange bestehen.

Besonderer Schutz für empfindliche Pflanzen

Wärmeliebende Pflanzen wie Tomaten, Gurken, Zucchini, Paprika oder Basilikum reagieren schon auf einstellige Temperaturen empfindlich. Stehen sie bereits im Beet, fehlt ihnen der Schutz von Gewächshaus oder Innenräumen. In kalten Nächten hilft vor allem Gartenvlies. Es ist atmungsaktiv und isoliert gleichzeitig. So entweicht die gespeicherte Wärme langsamer. Alternativ eignen sich auch Folien, Decken oder Tücher. Wichtig ist, dass die Abdeckung locker aufliegt und nicht direkt auf den Blättern klebt. Ein kleines Luftpolster verstärkt die Schutzwirkung deutlich.

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Kübelpflanzen bei Kälte an Hauswand stellen

Pflanzen in Töpfen und Kübeln sind flexibler. Sie lassen sich schnell an geschützte Orte bringen. Ideal sind Plätze direkt an Hauswänden. Die Wände speichern tagsüber Wärme und geben sie nachts wieder ab. So entsteht ein milderes Mikroklima. Bei angekündigten Kälteeinbrüchen können empfindliche Pflanzen kurzfristig ins Haus, in die Garage oder ins Treppenhaus umziehen. Selbst ein ungeheizter Raum schützt oft vor kritischen Temperaturen. Tagsüber sollten die Pflanzen jedoch wieder nach draußen, damit sie genug Licht bekommen.

Beete und Gewächshaus zusätzlich absichern

Auch im Beet lässt sich mit einfachen Mitteln vorsorgen. Drahtbögen, Holzleisten oder flexible Stäbe bilden schnell ein Gerüst. Darüber gespanntes Vlies oder Folie wirken wie ein Mini-Gewächshaus. Die tagsüber gespeicherte Wärme bleibt so länger erhalten. Im Gewächshaus kann es nachts ebenfalls stark auskühlen, wenn keine zusätzliche Wärmequelle vorhanden ist. Empfindliche Pflanzen sollten daher auch hier mit Vlies bedeckt werden. An sonnigen Tagen ist Lüften Pflicht. Sonst drohen starke Temperaturschwankungen und Hitzestau.

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