Marlene Lufen, die bekannte Fernsehmoderatorin, hat mit 55 Jahren einen bemerkenswerten Umgang mit dem Älterwerden gefunden. In ihrem Podcast „M wie Marlene“ widmete sie dem Thema eine ganze Solo-Folge, in der sie ihre Gedanken und Erfahrungen teilt. Die Inspiration dafür stammt aus einem Gespräch mit Freundinnen, bei dem es um die Auswirkungen des Alters auf das Aussehen und die Zufriedenheit ging.
Die Wechseljahre als Einschnitt
Besonders die Zeit der Wechseljahre beschreibt Lufen als tiefen Einschnitt. „Da hatte ich das Gefühl, mein ganzer Körper sackt irgendwie nach unten, die Haut am Hals, mein Gesicht ... die Haare wurden dünner“, sagt sie. Bereits mit vierzig Jahren bemerkte sie die ersten Falten: „Die Augen waren da nicht mehr so natürlich jung und ich dachte mir: Okay, jetzt hast du immer gehört, man kriegt irgendwann Falten – jetzt haste die ersten Falten!“ Daraus entwickelte sich ein innerer Reflex: „Dann habe ich immer irgendwie gedacht: Ich muss an meinem Gesicht ein bisschen rumziehen.“
Schmerzen und körperliche Veränderungen
Lufen macht deutlich, wie hart es sein kann, wenn sich der Körper verändert und man sich selbst fremd vorkommt. „Es kann halt so wehtun, wenn du dich nicht mehr schön fühlst oder wenn du nicht mehr gesund bist“, erklärt sie. Auch Schmerzen sind ein Thema: Sie ist morgens froh, „wenn ich nicht mit Schmerzen aufwache“. Vor allem Hüfte und Schulter bereiten ihr Probleme. Das zeigt, dass Älterwerden nicht nur eine Frage des Aussehens ist, sondern auch eine körperliche Belastung. Deshalb setzt sie auf Bewegung, Dehnen, Kräftigung und kleine Routinen, damit der Körper möglichst gut mitspielt.
Der Trick: Akzeptanz und Selbstfürsorge
Für Lufen sind nicht Jugendlichkeit oder ein makelloses Gesicht entscheidend, sondern der Umgang mit den Veränderungen. Sie will sich nicht länger in einem Wettbewerb mit der Zeit sehen. Stattdessen versucht sie, den Körper anzunehmen, auf sich zu achten und sich im Alltag gut zu tun. Dazu gehören Sport, Sonne tanken, morgens langsam in den Tag starten, das Handy nicht sofort anschalten und sich mit Freundinnen verabreden. Ihr „Trick“ gegen das Älterwerden ist also nicht, es zu stoppen, sondern es gelassener zu ertragen. Und vor allem: sich daran zu erinnern, dass der Wert eines Menschen nicht an Falten, Haut oder Haaren hängt.
Weitere Einblicke aus dem Podcast
In einer früheren Folge sprach Lufen bereits über Haarausfall, den sie ebenfalls während der Menopause erlebte. Sie trägt seit einigen Jahren Extensions, um ihr Selbstbewusstsein zu stärken. Diese Offenheit kommt bei ihren Zuhörern gut an und zeigt, dass auch prominente Frauen mit den typischen Begleiterscheinungen des Alterns kämpfen.



