Pünktlich zum Muttertag kündigt die Stiftung Deutsche Sporthilfe eine erweiterte Förderung für schwangere Athletinnen sowie Spitzensportlerinnen und Spitzensportler mit Kindern an. Das Programm „#comebackstronger“ für werdende Mütter wird gezielt ausgebaut, ebenso die finanzielle Unterstützung zur Kinderbetreuung. Ziel ist es, die Vereinbarkeit von Spitzenleistung und Familie zu erleichtern.
Angepasste Förderung für schwangere Athletinnen
Das bestehende Programm „#comebackstronger“ unterstützt Athletinnen und Athleten mit Potenzial, die vorübergehend keine Leistungsnachweise erbringen können – etwa wegen schwerer Verletzungen, Krankheiten, psychischer Belastungen oder einer Schwangerschaft. Mit der Erweiterung wird die monatliche Unterstützung für schwangere Athletinnen stärker an der bisherigen Förder-Einstufung durch die Sporthilfe orientiert. Zudem wird erstmals ein eigener Förderbaustein zur Kinderbetreuung eingeführt.
Zuschüsse für Reise- und Übernachtungskosten
Mütter und Väter im Spitzensport können künftig Zuschüsse erhalten, um ihre Karriere nach der Familiengründung fortsetzen zu können. Unterstützt werden unter anderem Reise- und Übernachtungskosten für Kinder bis drei Jahre sowie für eine betreuende Person bei Wettkämpfen oder offiziellen Lehrgängen. Dies soll es den Sportlerinnen und Sportlern erleichtern, auch mit Kind weiterhin an Wettkämpfen und Trainingslagern teilzunehmen.
Positive Resonanz aus dem Sport
Karin Orgeldinger, im Vorstand der Sporthilfe für die Athletenförderung zuständig, betont: „Unser Anspruch ist es, Athletinnen und Athleten in allen Lebensphasen bestmöglich zu unterstützen. Dazu gehört auch, auf veränderte Lebensrealitäten einzugehen.“ Die frühere Rennrodlerin und Olympiasiegerin Dajana Eitberger begrüßt die Maßnahmen: „Die verbesserten Fördermöglichkeiten geben werdenden Müttern und Eltern im Spitzensport mehr Sicherheit und erleichtern die Vereinbarkeit von Leistungssport und Familie. Das ist großartig! Denn damit wird es einfacher, den eigenen Weg im Leistungssport auch mit Kind weiterzugehen.“
Mit diesen Neuerungen will die Sporthilfe ein Zeichen setzen, dass sportliche Höchstleistung und Familie sich nicht ausschließen müssen. Die erweiterte Förderung soll dazu beitragen, dass immer mehr Athletinnen und Athleten den Spagat zwischen Karriere und Familienleben meistern können.



