Düsseldorf - Das Hantavirus konnte in den Laboruntersuchungen bei einer in die Uniklinik Düsseldorf gebrachten Kontaktperson nicht nachgewiesen werden. Wie die Klinik mitteilte, deuten die Ergebnisse der umfangreichen virologischen Tests bisher nicht auf eine Infektion hin. Die Person befinde sich in einem stabilen klinischen Zustand. Nach Angaben der niederländischen Behörden handelt es sich um eine 65-jährige Frau.
Weitere Beobachtung notwendig
Da die Inkubationszeit des Erregers sehr variabel ist und Symptome erst nach mehreren Wochen auftreten können, sind weitere Kontrollen und eine klinische Überwachung erforderlich. Die Schutzmaßnahmen an der Uniklinik Düsseldorf bleiben daher bestehen. Die Klinik machte keine näheren Angaben zu Alter und Geschlecht der Person.
Keine Symptome bei der 65-Jährigen
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte am Donnerstag berichtet, dass eine 65-jährige Deutsche in Düsseldorf im Krankenhaus sei, aber keine Symptome zeige. Sie hatte an Bord des Kreuzfahrtschiffes „Hondius“ engen Kontakt zu einer Person, die später nach einer Hantavirus-Infektion gestorben war.
Spezieller Transport zur Untersuchung
Die Kontaktperson war am späten Mittwochabend mit einem speziellen Transportkonvoi zur vorsorglichen Untersuchung in der Uniklinik eingetroffen. Zuvor hatten Einsatzkräfte der Feuerwehr Düsseldorf sie am Flughafen in Amsterdam übernommen und unter hohen Sicherheitsvorkehrungen nach Düsseldorf gebracht.



