45 Sekunden, die tödlich sein können: Liquidatoren von Tschernobyl
45 Sekunden Todesgefahr: Liquidatoren von Tschernobyl

Das lange Leiden der Liquidatoren von Tschernobyl: 45 Sekunden. Länger durfte der Einsatz im havarierten Atomkraftwerk im Jahr 1986 nicht dauern. Diese 45 Sekunden wirken nach und können tödlich sein. Andriy Kulish war einer jener Männer, die nach dem Super-GAU die verstrahlten Trümmer beseitigten.

Der Einsatz im Reaktor

Am 24. April 2026 blickte Till Mayer auf die Ereignisse zurück. Andriy Kulish zeigte ein Foto von sich, das ihn zu Beginn seines Einsatzes am Ortsausgang von Tschernobyl zeigt. Die Liquidatoren arbeiteten unter extremen Bedingungen: Nur 45 Sekunden pro Einsatz, um die lebensbedrohliche Strahlendosis zu minimieren. Doch für viele kam jede Hilfe zu spät.

Die Folgen der Strahlung

Viele Liquidatoren erkrankten schwer an den Folgen der Verstrahlung. Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und andere Leiden sind bis heute weit verbreitet. Andriy Kulish teilt das Schicksal seiner Kameraden. Die 45 Sekunden haben sein Leben für immer verändert.

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