Grippewelle in Thüringen verliert deutlich an Stärke
Die Grippewelle in Thüringen flacht weiterhin spürbar ab und verliert zunehmend an Dynamik. Die aktuellen Zahlen des Gesundheitsministeriums zeigen einen deutlichen Rückgang der Influenza-Erkrankungen in der Region. Während in der Vorwoche noch 310 Fälle registriert wurden, sind es in der vergangenen Woche lediglich 170 gemeldete Erkrankungen. Dieser positive Trend unterstreicht die nachlassende Intensität der saisonalen Grippewelle im Freistaat.
Statistik zu Todesfällen und weiteren Viren
Seit Beginn der aktuellen Grippesaison verzeichnete Thüringen insgesamt 82 Todesfälle im Zusammenhang mit Influenza. Davon sind 64 Fälle direkt auf die Grippe-Erkrankung zurückzuführen, während bei 10 Verstorbenen andere Ursachen vorlagen und in 8 Fällen keine Angaben zur Todesursache gemacht wurden. Diese Zahlen verdeutlichen die ernstzunehmenden gesundheitlichen Risiken, die mit der Influenza verbunden sein können.
Anders stellt sich die Situation beim RSV-Virus dar: Hier gibt es laut dem Wochenbericht des Gesundheitsministeriums nur eine geringfügige Entspannung. In der vergangenen Woche wurden 251 RSV-Fälle gemeldet, was im Vergleich zu 275 Fällen in der Vorwoche einen leichten Rückgang bedeutet. Seit Saisonbeginn Ende September 2025 sind in Thüringen zwei Todesfälle im Zusammenhang mit dem RSV-Virus zu beklagen.
Corona-Infektionen zeigen kontinuierlichen Rückgang
Die Corona-Infektionszahlen in Thüringen gehen seit Dezember relativ kontinuierlich zurück. In der vergangenen Woche hat sich die Fallzahl mit nur noch 17 gemeldeten Erkrankungen im Vergleich zur Vorwoche fast halbiert. Seit Beginn der Saison verzeichnet die Statistik 78 Todesfälle bei Corona-Infizierten. Diese Entwicklung zeigt eine insgesamt positive Tendenz bei den respiratorischen Erkrankungen in der Region, wobei insbesondere die Grippewelle deutlich an Schwere verliert.



