Hantavirus-Ausbruch auf Kreuzfahrtschiff: Deutsches Opfer bestätigt
Hantavirus-Tote: Deutsches Opfer auf Kreuzfahrtschiff

Ein schwerer Hantavirus-Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff „MV Hondius“ hat drei Menschenleben gefordert. Wie die Reederei Oceanwide Expeditions nun mitteilte, stammt eines der Opfer aus Deutschland. Zwei weitere Verstorbene sind niederländische Staatsbürger.

Bestätigung der Staatsangehörigkeiten

Das niederländische Außenministerium bestätigte, dass zwei der Toten aus den Niederlanden kommen. Der dritte Tote sei ein deutscher Passagier, berichten die Nachrichtenagentur Reuters und RTL unter Berufung auf eine Pressemitteilung der Reederei. Demnach war am 11. April zunächst ein niederländischer Passagier an Bord gestorben, später auch seine Frau. Die Todesursache sei mutmaßlich eine Hantavirus-Infektion.

Weiterer Todesfall am 2. Mai

„Am 2. Mai verstarb ein weiterer Passagier an Bord“, heißt es in der Mitteilung. Dieser Passagier sei deutscher Staatsbürger gewesen, die genaue Todesursache werde noch untersucht. Die „MV Hondius“ befand sich zum Zeitpunkt des Ausbruchs vor der Küste von Kap Verde. Die Reederei steht weiterhin in Kontakt mit den Gesundheitsbehörden und hat Maßnahmen zur Eindämmung des Virus ergriffen.

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Hantaviren werden vor allem durch Nagetiere übertragen und können beim Menschen schwere Atemwegserkrankungen auslösen. Die Inkubationszeit beträgt in der Regel zwei bis vier Wochen. Die Reederei hat die betroffenen Familien unterstützt und die übrigen Passagiere über die Situation informiert. Weitere Details zu den Geschehnissen an Bord werden in Kürze erwartet.

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