Meningitis-Ausbruch in England: Zwei Tote, Hunderte in Panik nach Club-Besuch
Meningitis-Ausbruch in England: Zwei Tote, Hunderte in Panik

Meningitis-Ausbruch in England: Zwei Tote und massive Verunsicherung

Im Süden Englands breitet sich eine gefährliche Meningitis-Welle aus, die bereits zwei Todesopfer gefordert hat. Unter den Verstorbenen ist die 18-jährige Schülerin Juliette K., die laut Berichten am Samstag im Kreis ihrer Familie starb. Ihr Vater äußerte sich zutiefst erschüttert über den Verlust.

Trauer an Schule und Universität

Die Schulleiterin Amelia McIlroy bestätigte den Tod von Juliette, die sieben Jahre lang Schülerin an der Schule in Faversham war. „Sie war unglaublich freundlich, rücksichtsvoll und intelligent und liebte unsere Schule“, sagte McIlroy. An der University of Kent starb zudem ein 21-jähriger Student an der Hirnhautentzündung, was zu großer Verunsicherung unter den 16.000 Mitarbeitern und Studenten führte.

Hunderte stehen für Antibiotika Schlange

Seit dem 13. März wurden dem Gesundheitsministerium 15 Meningitis-Fälle gemeldet. In der Folge stellten sich Hunderte Menschen am Montag für Antibiotika an, um sich vor einer Infektion zu schützen. Die Nachfrage nach dem Impfstoff gegen Meningitis Typ B ist so stark gestiegen, dass er in einigen Apotheken bereits knapp oder vollständig vergriffen ist.

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Ursprung in einem Nachtclub

Untersuchungen des Gesundheitsministeriums haben ergeben, dass einige der Betroffenen den Club Chemistry in Canterbury zwischen dem 5. und 7. März besucht hatten, bevor sie erkrankten. Es wird vermutet, dass das Teilen von E-Zigaretten die schnelle Verbreitung der Krankheit begünstigte. Die Behörden raten jedem, der Kontakt mit Infizierten hatte oder in dem Lokal war und Symptome feststellt, sofort ins Krankenhaus zu gehen.

Experten warnen vor Verwechslungen

Mediziner weisen darauf hin, dass insbesondere jüngere Menschen erste Anzeichen wie Kopfschmerzen mit einem Kater verwechseln könnten. Dies könnte zu gefährlichen Verzögerungen bei der Behandlung führen. Die Situation bleibt angespannt, während die Gesundheitsbehörden weitere Maßnahmen zur Eindämmung des Ausbruchs ergreifen.

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