Amokfahrt in Leipzig: Gericht ordnet Psychiatrie-Einweisung an
Gericht ordnet Psychiatrie nach Amokfahrt an

Leipzig - Nach der tödlichen Amokfahrt durch die Leipziger Innenstadt wird der Täter in eine Psychiatrie eingewiesen. Ein Ermittlungsrichter habe die Unterbringung des 33-jährigen Deutschen in einem psychiatrischen Krankenhaus angeordnet, teilte die Staatsanwaltschaft Leipzig mit. Der Mann war am Montagnachmittag mit seinem Fahrzeug in die belebte Fußgängerzone gefahren und hatte dabei mehrere Menschen verletzt, eine Person kam ums Leben. Die Behörden gehen von einer psychischen Erkrankung des Täters aus. Die genauen Hintergründe der Tat werden derzeit noch ermittelt. Der Beschuldigte befindet sich nun in geschlossener Unterbringung. Die Staatsanwaltschaft betonte, dass die Entscheidung des Richters auf Grundlage einer ersten psychiatrischen Begutachtung getroffen wurde. Weitere Untersuchungen sollen folgen, um das genaue Krankheitsbild zu bestimmen. Die Bevölkerung zeigte sich erschüttert über die Tat, die in der Stadt für großes Entsetzen gesorgt hatte. Die Polizei hatte den Täter noch am Tatort überwältigt und festgenommen. Die Ermittlungen dauern an.

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